

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) hat in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und der französischen Vereinigung der Regionalpresse ARPEJ achtmal den deutsch-französischen Wettbewerb „Jugend und Europa - Schüler machen Zeitung“ organisiert.
Nach diesen acht Jahren erfolgreicher Arbeit, reich an Austausch und Erfahrungen, wurde der Wettbewerb „Jugend und Europa - Schüler machen Zeitung“ nicht mehr fortgeführt. Dank des Wettbewerbes hatten mehr als 10.000 deutsche und französische Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich zu einem Austausch zu treffen, zusammen Themen zu Europa zu bearbeiten und spannende Artikel zu verfassen.
Das DFJW bedankt sich an dieser Stelle bei seinen Partnern: der Robert Bosch Stiftung und der ARPEJ (Association Région Presse Enseignement Jeunesse).
Das Prinzip des Wettbewerbs: ein projektbezogener Schüleraustausch – Lassen Sie sich davon inspirieren!
Während eines deutsch-französischen Schüleraustausches verfassen deutsche und französische Jugendliche gemeinsam Artikel zu europäischen Themen, die in den Tageszeitungen ihrer Heimatregionen veröffentlicht werden. So sind sich die Teilnehmer während des Austausches bewusst, dass die Sprache nicht nur Unterrichtsgegenstand ist, sondern dass sie der Umsetzung eines gemeinsamen Projekts dient.
Ausführliche Informationen sowie prämierte Artikel als Beispiel finden Sie unter: www.schuelermachenzeitung.org
Mit „Jugend und Europa - Schüler machen Zeitung“ förderte das DFJW den projektbezogenen Schüleraustausch und weckte die Neugier auf das Nachbarland. Jugendliche wurden für europäische Fragestellungen sensibilisiert und ihr Interesse für Europa gefördert. Darüber hinaus vermittelte das Projekt den Schülern einen kompetenten Umgang mit dem Medium Tageszeitung und gab ihnen Einblicke in die Arbeit eines Journalisten.
Kurzer Ablauf
Es ist sinnvoll mit der Suche nach einer möglichen Partnerschaft mit der Redaktion einer lokalen Tageszeitung anzufangen. Die Lehrer nehmen Kontakt zu ihrer Partnerschule auf und einigen sich auf die Rahmenbedingungen der Teilnahme (Ort und Datum/Daten der Begegnung(en), gemeinsam mit den Schülern Wahl eines europanahen Themas).
Je nach Art der ausgewählten Begegnung kann eine der beiden Schule einen Zuschussantrag nach dem u.g. Verfahren ausfüllen:
- Begegnung am Ort des Partners
- Drittortbegegnung
Oder:
Je nach Projektcharakter und Schulart können Sie eventuell Bewerbungsunterlagen im Rahmen des „Deutsch-französischen Schulprojekte-Netzwerks“ einreichen.
Die Klassen treten in Kontakt zu ihren Partnerklassen in Frankreich – z.B. via unserer Tele-Tandem®-Plattform. Die deutschen und französischen Schüler beginnen mit den Vorarbeiten zu dem für die Begegnung ausgewählten (europanahen) Thema. Eine gute Zusammenarbeit zwischen den verantwortlichen deutschen und französischen Lehrern ist unabdingbar für ein gutes Gelingen der Begegnung und der Projektarbeit!
Die Lehrer bereiten gemeinsam mit ihren Schülern die inhaltlichen Aspekte des Themas vor und vermitteln ihnen Grundkenntnisse bezüglich der verschiedenen Journalismusausrichtungen und des Aufbaus einer Tageszeitung. Die am Projekt beteiligten Journalisten können in dieser Vorbereitungsphase inhaltliche und praktische Hilfestellung leisten. Länge, Inhalt und Anzahl der Fotos für den Artikel werden in Absprache mit Journalisten oder Tageszeitung festgelegt. Die gastgebende Klasse organisiert mit ihrem Lehrer und dem Journalisten gegebenenfalls während der Begegnung zu führende Interviews.
Die Schüler arbeiten in binationalen Gruppen und recherchieren und interviewen gemeinsam zum europäischen Thema ihrer Wahl.
Jede Gruppe verfasst einen Artikel auf deutsch und/oder französisch, der von allen Verfassern unterzeichnet wird. Ziel des Projekts ist das selbstständige Verfassen von Artikeln.
Die Texte und Fotos werden von der bzw. dem betreuenden Lehrer/in an die bzw. den für das Projekt zuständige/n Redakteur/in übermittelt, die bzw. der die Artikel auswählt, die veröffentlicht werden. Die französische Klasse schickt ihre Artikel an den für sie verantwortlichen Redakteur.