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3.2. Die Gestaltung der Eingangssituation Die Eingangssituation beginnt eigentlich mit dem Entschluß des Verbandes, seine Athleten zu einer deutsch-französischen Leistungssportmaßnahme einzuladen. Die Vorbereitung des Sportlers auf das Programm ist eine wichtige Phase. Sie kann auf schriftlichem Weg und auf der gemeinsamen Anreise zum Programm erfolgen. So sollten alle organisatorischen Daten so präzise wie möglich und rechtzeitig übermittelt werden. Außerdem sind Angaben und Unterlagen über den Partner, den Lehrgangsort, die Umgebung, die sprachlichen Hilfsmittel etc. hilfreich. Hier ein Beispiel aus einer Begegnung des deutschen und französischen Hockey-Bundes: "Nach Abholung der Gäste am Montagmorgen vom Bahnhof folgte das gemeinsame Frühstück, Begrüßung und Einquartierung. Vor dem Mittagessen hatten Trainer und Betreuer Gelegenheit, letzte Absprachen zum vorgesehenen Programm zu treffen, während die Jugendlichen die Einrichtungen des Bundesleistungszentrum und Olympiastützpunktes besichtigten. Nach dem Mittagessen wurde ein Kleinfeldturnier mit gemischten Mannschaften durchgeführt; organisiert wurde dieses Turnier von den beiden Mannschaftsführerinnen. Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Grillabend und einer DiskoParty abgeschlossen."
Weitere Bestandteile der Eingangssituation: 3.2.1 Vorstellungsspiele Vorstellungsspiele, die die besondere Situation (evtl. wenig Sprachkompetenz in der anderen Sprache und Hemmung, auf den anderen zuzugehen) berücksichtigen. 1.Reporterspiel: Paarweise, die Partner interviewen sich gegenseitig mit Hilfe von vorgegebenen Piktogrammen zur Herkunft, Sportart, Alter etc., die Teilnehmer stellen dann ihren Gesprächspartner mit wenig Worten der Gruppe vor. 2. Stumme Kommunikation: Paarweise, durch Gestik und Mimik fragt man den Partner anhand von vorgegebenen Piktogrammen nach Herkunft, Sportart etc. 3. Spezialitätenabende: Große Runde, die Teilnehmer stellen sich anhand von mitgebrachten Spezialitäten und einer Postkarte ihrer Gegend vor. Die Karte wird später auf eine große Landkarte geheftet. 4. Wollknäulspiel: Große Runde, die Teilnehmer werfen sich gegenseitig ein offenes Wollknäuel zu, nennen Namen und Sportart, des Knäul rollt sich ab, der verwickelte Faden wird unter Nennung des Namens wieder zugeworfen und wieder aufgerollt.
3.2.2 Die Programmdiskussion In jedem Programm sollte eine Diskussion des Programmentwurfs durch alle Teilnehmer verbindlich vorgesehen sein.
3.2.3 Bildung gemischter Mannschaften Die Bildung gemischter Mannschaften für Training, Zimmerbelegung und die Rahmenaktivitäten (Beispiel DRV) sollte genutzt werden, um die Kommunikation zwischen den Teilnehmern in Gang zu bringen. |