exemples+konzepte Schüleraustausch retour

Inhaltsverzeichnis

Trinationales Jugendmedienprojekt
Litauen - Frankreich - Deutschland

Schule Nr. 3 in Palanga (Litauen)
Collège Saint-François-de-Sales (Savoie)
Kooperative Gesamtschule Herxheim (Rheinland-Pfalz)

Begegnung vom 14. - 19.9.1996 in Herxheim

Projektleitung
Kooperative Gesamtschule Herxheim
Rektor Günter Zimmermann

Projektrahmen: Schulmedientage 1996
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung, Rheinland-Pfalz
Landesmedienzentrum, Koblenz
Botschaften der Republiken Litauen und Frankreich, Bonn
Chefredaktion "DIE RHEINPFALZ", Ludwigshafen

Ziele
Erstellung einer gemeinsamen interkulturellen Zeitung als Beilage zur Wochenendausgabe der Zeitung "DIE RHEINPFALZ"

Erstellung eines Zeitungsartikels in einer Ausgabe einer Lokalzeitung in Palanga und in Dijon

Zeitlicher Ablauf
Vorbereitung in Palanga Do. 20. Juni bis So. 23. Juni 1996
Vorbereitung in Dijon Mitt. 3. Juli

Projektdurchführung
Sa. 14. September bis Do. 19. September 1996
Sa. 5. Oktober bis Do. 10. Oktober 1996
Sa. 2. November bis Sa. 9. November 1996
(für die litauischen und deutschen Schüler bis Do. 14. November 1996)

Samstag: Anreisetag - Kontakt mit den Familien
Sonntag: offizieller Empfang durch die Stadtverwaltung. Kennenlernen der Umgebung
Montag: 1. Recherchetag
Dienstag: 2. Recherchetag
Mittwoch: 3. Recherchetag und Pressekonferenz (Zeitung, TV, Radio)
Donnerstag bzw. Samstag: Abreisetag

Die 3. und letzte Aufenthaltswoche in Herxheim diente der weiteren Recherche in Deutschland, aber auch der Endredaktion bei der Zeitung.

Der Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in trinationalen Gruppen als junge Journalisten. Die Schülergruppen erhielten für die Projektzeit einen Laptop als Arbeitsmittel und erstellten darauf ihre Artikel.

Die Themengebiete wurden in einer Redaktionskonferenz besprochen und als Arbeitsaufträge formuliert. Fotos visualisierten die Textbeiträge.

Folgende Themenfelder wurden bearbeitet: Familie, Schule, Liebe und Partnerschaft, Tourismus.
Die beiliegenden Kopien der Zeitungsseiten und Presseartikel belegen die Arbeitsergebnisse.
Die Schülerinnen und Schüler blieben nach den gemeinsamen Aufenthalten in Kontakt und korrespondierten per Fax. In den örtlichen Schulen wurden die Mitschüler über die Ergebnisse der einzelnen Rechercheabschnitte durch eine Wand- oder Schulzeitung informiert.

Die Endredaktion und das Layout erfolgten in der Woche vor den Schulmedientagen bei der Regionalzeitung "DIE RHEINPFALZ" mit Unterstützung der Redaktionsleitern Frau Kerstin
Witte-Petit.

Der Aufenthalt und das gesamte Projekt wurde von einem Filmteam des ZDF (Redaktion «logo») dokumentiert.

Über das Jugendmedienprojekt wird im Rahmen der Dokumentation zu den 7. Schulmedientagen Rheinland-Pfalz berichtet.

Herxheim, den 12.12.1996

Günter Zimmermann, Projektleiter

 

Bericht über die Durchführung des Programms

1. Wie ist das Programm tatsächlich durchgeführt worden?
Das Programm wurde genau nach der Konzeption durchgeführt.

2. Mit welchen pädagogischen Methoden und Hilfsmitteln wurde das Programm verwirklicht?
Die Methoden waren:
- Qualifizierte Einzelbetreuung
- Gruppendynamische Einstimmung
- Gute Auswahl
- Computer- und Tontechnik

3. Wie wurde die sprachliche Verständigung während des Programms sichergestellt? Wurde eine Sprachanimation bzw. wurden sprachliche Aktivitäten während des Programms regelmäßig durchgeführt?
Durch die Deutschlehrer.

4. Welche Texte (Zeitungsartikel, "Lehrgangszeitung" usw.) wurden während des Programms oder danach verfaßt? Bitte je ein Exemplar an das DFJW senden.
Das Informationspaket wird gerade erstelIt und nachgereicht.

5. Wie wurde das Programm ausgewertet? Mit dem Leitungsteam, mit den Teilnehmern, mit der Organisation usw.?
Die Auswertung erfolgte
mit der Rheinpfalz-Redaktion
mit den Teamleitern
mit den Schulleitern

6. Welche Konsequenzen können aus den im Programm gemachten Erfahrungen gezogen werden? (Zielvorstellung, Dauer des Programms, Aktlvltäten, Zusammensetzung der Gruppe, Alters-gruppierung, Behinderte usw.)
Verlängerung der Aufenthaltsdauer und mehr Freizeit für die Begegnungsphasen in den Familien.

7. Hat es sich um einen erstmaligen deutsch-französischen Austausch des örtlichen Trägers gehandelt?
Nein, es finden regelmäßige Kontakte statt.

8. Ist eine weitere deutsch-französische Begegnung beabsichtigt? Falls ja, bitte angeben mit wem, wann und wo.
Ja, als Sportbegegnungen und als gemeinsamer Unterricht.

retour Inhaltsverzeichnis weiter