tandem Sprachanimation in den Begegnungen junger Berufstätiger
Redaktion und Übersetzung: Fabienne BAILLY, Bettina OFFERMANN in Zusammenarbeit mit Isabelle DAMAY, Ullrich NALBACH und des Referats "Interkulturelle Ausbildung" des DFJW

DFJW/OFAJ © 2000
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Inhaltsverzeichnis

E i n l e i t u n g

Im Jahre 1996 veröffentlichte das DFJW in der Reihe "Arbeitsmaterialien" das Heft "Le Projet Bielefeld" von Fabienne Bailly. Dieser Text basierte auf ihrer Magisterarbeit, die sie an der Universität Clermont-Ferrand vorgelegt hatte. Der Text handelte von einer Untersuchung des DFJW in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld über die natürliche Kommunikation in deutsch-französischen Jugendprogrammen. Fabienne Bailly hatte an dem Projekt mitgewirkt. "Le Projet Bielefeld" bildet seitdem die Grundlage für Sprachanimation. Die Partner des DFJW haben die darin unterbreiteten Vorschläge übernommen und weiter entwickelt, so dass zunehmend eine Sprachanimation in den Begegnungen integriert wird.

Die Methode der Sprachanimation stützt sich auf die Begegnungssituation, um eine Sensibilisierung für Sprachen- und interkulturelles Lernen zu ermöglichen. Die Arbeit der Universität Bielefeld über psycho-soziale Prozesse, die hinsichtlich des Formulierens und Verstehens in der natürlichen Kommunikation zwischen zwei Personen unterschiedlicher Muttersprache vorkommen, bildet die Grundlage dieser Sprachanimations-Methode.

Ziel der damaligen Untersuchung war, zu beobachten, wie die Kommunikation zwischen Jugendlichen in deutsch-französischen Begegnungen abläuft, wann, wie, warum und mit welchen Ergebnissen Kontakte stattfinden. Die Universität Bielefeld versprach sich dabei, Rohmaterial zu sammeln, um weitere sozio-linguistische Untersuchungen durchzuführen; das DFJW wollte Informationen haben, die für die Entwicklung einer konkreten Sprachanimation notwendig waren.

Seit dem letzten Jahr hat das DFJW beschlossen, die Spracharbeit wieder stärker zu fördern, so dass es notwendig wurde, den damaligen Text von Fabienne Bailly zu überarbeiten: Die Grundlinien des Konzeptes der Sprachanimation wurden beibehalten, die Durchführungsvorschläge umfangreicher gestaltet.

Der erste Teil des Textes behandelt die theoretische Grundlage der Sprachanimation und der interkulturellen Kommunikation, die Besonderheit der deutsch-französischen Begegnung und die Rolle der verbalen Kommunikation in den Austauschprogrammen sowie die Schlussfolgerungen, die sich daraus für eine Sprachanimation ergeben.

Die früheren Kapitel über die Durchführung des Projektes wurden stark gekürzt, nur die wichtigen Elemente die Sprachanimation betreffend beibehalten: die natürliche Kommunikation und die Kommunikationsstrategien, die die Jugendlichen während dieser natürlichen Kommunikation einsetzen.

Dem dritten Teil des Textes wurden viele Spiel- und Sprachaktivitäten hinzugefügt, die sich hier besonders an das Publikum der berufsorientierten Begegnungen richten.

Eine französische Version ist unter dem Titel "Animation linguistique - Rencontres de jeunes professionnels" erhältlich. Beide Texte befinden sich auch auf der Internetseite des DFJW. Weitere Materialien werden folgen.

Fabienne Bailly/Bernadette Bricaud, Interkulturelle Ausbildung

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