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5.1 Analyse der Fragebogenerhebung
Die Fragebögen der insgesamt 28 Teilnehmer sollen nun nach der oben genannten Zielsetzung untersucht werden. Um die Äußerungen der Schüler leichter im Gesamttext identifizieren zu können, wird Kursiv-Druck verwendet. Ich nehme nach jedem Inhaltsblock eine Zwischenauswertung in Form einer kurzen, prägnanten Zusammenfassung vor, damit meine Ergebnisse verdeutlicht und strukturiert werden.
1. Zur Arbeit im Tandemverfahren
Von den 28 Teilnehmern der Gruppe arbeiteten 24 Schüler zum ersten Mal nach dem Tandemverfahren. Zwei Schüler, die eine Europa-Schule besuchen, arbeiten fast das ganze Schuljahr über nach diesem Prinzip. Zwei andere Schüler gaben an, daß in ihrer Musikschule Austauschprogramme angeboten werden und daß sie auf diesem Wege schon Erfahrungen mit dem Tandemprinzip gemacht haben.
Allen Schülern hat das Lernen im Tandemverfahren gefallen. Die reichhaltigen Begründungen ließen bei der Auswertung eine Kategorisierung in drei verschiedene inhaltliche Bereiche zu und werden im folgenden je nach der Häufigkeit ihrer Nennung zusammenfassend aufgelistet und mit den Originalantworten der Schüler untermauert.
Die erste Kategorie, die sich herausbildete, war das "Lernen im Tandem". Hier einige Antworten der Schüler:
- weil man üben kann und lernt, etwas in der anderen Sprache zu erklären und zu umschreiben
- on retient mieux le vocabulaire quand quelquun peine pour essayer de nous lexpliquer que quand on nous le donne directement
- cela me permet d'apprendre la langue avec un allemand
- weil man eher auf Details eingehen kann
- cela permet de sapprendre mutuellement du vocabulaire
- weil man nur die jeweiligen Sprachkenntnisse zur Verfügung hatte und sich verständigen "mußte"
- man hat viel mehr gesprochen als im Schulunterricht
- cela apporte aussi beaucoup parce quil y a un échange mutuel et que lon travaille ensemble dans le même but
- es hat Spaß gemacht, mit anderen zu arbeiten. ... ist besser als alleine
- es ist witziger, nicht so langweilig und man lernt mehr, als wenn man allein arbeitet
Der "Kontakt" zu den Partnern im Tandem und allgemein zur Gruppe bildet die zweite Kategorie und umfaßt folgende Antworten:
- da man hier den Tandempartner besser kennenlernt
- cela permet de mieux connaître les gens du groupe
- man konnte besser aufeinander zugehen, eingehen
- man hat einen guten Bezug zum Partner, lernt ihn besser kennen, bemüht sich, die andere Sprache zu sprechen
- parce quon partage et on se communique des choses très intéressantes
Weitere genannte Antworten lassen sich in der dritten Kategorie "Ideen- und Kulturaustausch" zusammenfassen.
Die Jugendlichen antworteten:
- es macht Spaß, sich mit Leuten aus anderen Ländern zu unterhalten und sich auszutauschen
- cela permet de séchanger des idées différentes et ainsi on apprend mieux à connaître lautre (ses habitudes, son pays)
- cela permet de comprendre lautre (ses idées, ses habitudes)
- man hat die Möglichkeit gehabt, "richtige" Franzosen kennenzulernen
Letztendlich münden diese drei Kategorien in die zusammenfassenden Feststellungen:
- on fait de gros progrès si on a un peu de volonté
- cela permet de progresser plus facilement dans la langue
- weil man die Fortschritte selber merkt
Bei der nächsten Frage wollte ich erfahren, was den Schülern am besten gefallen hat. Die Antworten bezogen sich auf konkrete Inhalte und Aufgaben, die den Schülern in Tandemphasen gestellt wurden. Am häufigsten wurden die Arbeitsphasen genannt, bei denen den Schülern viel Freiraum in der Bearbeitung gelassen wurde. Zu nennen sind hier das Anfertigen von Collagen über den Tandempartner, die Bearbeitung von Themen über die Insel Borkum (Tourismus, Umweltschutz, Geschichte der Insel, ...) und deutsch-französische Themen (Schulsystem, Vorurteile, Kultur, ...). Die Aufgaben wurden zwar von uns gestellt, die Tandempartner mußten jedoch allein und gemeinsam über ihr Vorgehen entscheiden. Als Teamer boten wir unsere Hilfe für die Organisation und die Vorbereitung der Präsentation an, die aber in den seltensten Fällen beansprucht wurde. Untermauert wurden einige der oben genannten Antworten der Schüler durch folgende Argumente:
- daß man nicht unter Druck arbeiten mußte und man gute Themen bekommen hat.
- Es macht einem eher Spaß, als daß es Arbeit wäre
- parce que lon doit exposer ses idées à lautre et trouver un compromis pour respecter aussi les siennes
- et on a toujours la possibilité dapprendre la langue mutuellement, lapprentissage se fait dans les deux sens, ça, cest super
- die Arbeit dann selbst mit den Franzosen zusammen. Besser als nur mit Deutschen
- en plus, j'ai bien aimé le contact direct avec les Allemands
et j'ai beaucoup parlé allemand
Auf die Frage, was während der Arbeit mit dem jeweiligen Partner neu für die Schüler war, bekam ich Antworten, die wiederum genau die im oberen Teil genannten Kategorien widerspiegeln. Aus diesem Grunde soll auf eine Neuaufnahme der Kategorien verzichtet werden. Die folgenden Antworten unterstreichen die oben genannte Frage: Was war neu?
- alles
- devoir absolument parler car sinon on ne se comprend pas (c'est mieux que de parler pour parler, comme en cours)
- mit einem Franzosen französisch zu sprechen, ohne Wörterbuch zu arbeiten, sondern versuchen, das Wort zu umschreiben
- la façon de collaborer et de travailler tout en ayant le même but
- échanger des idées différentes venant de langue et culture différentes et de voir que même si l'âge, la culture etc. sont différents, on a des points communs
- échanger des idées dans une langue étrangère, comparer les différentes cultures mais d'une façon beaucoup plus approfondie.
Bei der Aufgabe, ein Beispiel einer Tandem-Arbeit genau zu beschreiben, antworteten die Schüler ähnlich. Wieder wurden drei "freiere" Themen genannt.
Die Beschreibungen der Art und Weise des Arbeitsvorgangs spiegeln die schon genannten Antworten wider, deswegen werden an dieser Stelle nur neue Antworten aufgenommen. An dieser Stelle zeigte sich das erste Mal, welche Strategien die Schüler anwenden, um miteinander zu kommunizieren bzw. um ihr gesetztes Ziel einer gemeinsamen Aufgabenbewältigung zu erfüllen:
- ich habe mich führen lassen
- avec les gestes au départ puis avec des mots et des phrases
- chacun essaie de parler dans la langue du partenaire. Si lun ne comprend pas, lautre explique clairement
- ohne den anderen wäre der Text nie zustande gekommen
- wir haben alles oft wiederholt, um die neuen Vokabeln zu behalten und damit die Präsentation klappte
- wir haben uns immer korrigiert und gegenseitig in der Aussprache verbessert, so daß sich alles deutsch und französisch anhörte
- il fallait savoir écouter l'autre, mais aussi se faire comprendre
Mit der letzten Frage sollten die Schüler darüber entscheiden, was ihnen das Tandemverfahren gebracht hat. Auch hier ähneln sich die Antworten, wobei sie konkreter sind als bei den Fragen zuvor. Aus diesem Grunde lassen sie sich zu folgenden Schlagworten zusammenfassen:
- Erweiterung und Verbesserung der Sprachkenntnisse (Vokabular, Grammatik, Aussprache, freies Sprechen ...)
- partnerschaftliches Lernen
- keine Angst vor dem Sprachgebrauch, keine Angst, Fehler zu machen
- Spaß am Lernen
- Kontakt mit Personen des Zielsprachenlandes und mit der Zielsprache selbst
- neue Lernerfahrungen bei neuen Arbeitsmethoden
- kultureller Austausch
Tatsächlich war für den Großteil der Gruppe das Arbeiten und Lernen im Tandemverfahren ein neues Erlebnis.
Jedem Schüler hat das Arbeiten und Lernen aus mehreren Gründen Spaß gemacht: zum einen, weil sich das (Fremdsprachen-)Lernen im Tandemverfahren vom herkömmlichen FSU in der Schule abgrenzte, zum anderen, weil es sich um ein partnerschaftliches und gegenseitiges Lernen handelte. Der direkte Kontakt zu Personen aus dem Zielsprachenland wurde sehr positiv bewertet, wie auch der Ideen- und Kulturenaustausch, der zwischen den Tandempartnern stattfand. Jeder der Schüler hatte das Gefühl, seine Sprachkenntnisse verbessert zu haben. Die Arbeit im Tandemverfahren hat den Jugendlichen nicht zuletzt deshalb gefallen, weil sie völlig frei in ihrer Bearbeitung der Themen waren. Ihnen gefielen die Themen am besten, bei denen ihnen der größte Freiraum gelassen wurde. Meine Vermutung, daß die Schüler ganz neue Lernerfahrungen hatten, traf also zu. Auf die Frage, was das Tandemverfahren den Jugendlichen gebracht hat, wurden Antworten gegeben, die in der grundsätzlichen Zielsetzung des Tandemverfahrens verankert sind.
2. Zur Kommunikation und Kontaktaufnahme innerhalb der Gruppe
Bei der Frage, wie sich die Kontakte zu den Deutschen/Franzosen im Laufe der Begegnung verändert haben, waren jeweils drei Antworten vorgegeben, aus denen die Schüler auswählen durften (Selektionstyp). Von 28 Schülern antworteten 19, daß sie am Anfang der Begegnung die meiste Zeit mit ihren Landsleuten, am Ende hingegen mit Deutschen und Franzosen gleichermaßen verbrachten. 9 Teilnehmern gaben an, sowohl am Anfang als auch am Ende der Begegnung ihre Zeit mit Deutschen und Franzosen gleichermaßen verbracht zu haben. Bemerkenswert war, daß niemand angab, während der Begegnung Kontakte ausschließlich zu Landsleuten gehabt zu haben. Die Antworten der Schüler zeigen, inwiefern sich das Gruppenbild veränderte: Zu Beginn der Begegnung gab es zwei nationalitätengetrennte Gruppen, die im Laufe der Begegnung zu einer einzigen verschmolzen.
Frage 6 stellte zunächst eine Skala-Frage dar. Die Schüler sollten beantworten, ob sie Lust und Mut hatten, mit den Zielsprachenpartnern zu kommunizieren. Sie wurden aufgefordert, hierfür aus den vorgegebenen Antworten Gründe anzugeben.
Abb. 1: Beurteilung der Motivation zur Kommunikation
| Antwortvorgaben |
ja, oft
|
manchmal
|
selten
|
nie
|
| Nennungen |
20
|
8
|
-
|
-
|
Der Großteil der Schüler war motiviert, in der jeweiligen Zielsprache zu kommunizieren. Bei der Begründung konnten mehrere Antworten angekreuzt werden, die hier nach der Häufigkeit der Nennung angegeben werden:
Abb. 2: Gründe für die Motivation
| Begründung der Motivation |
Anzahl der
Nennungen
|
| Ich wollte die Sprache besser lernen und üben |
28
|
| Ich wollte mit Franzosen/Deutschen sprechen, die ich sympathisch fand |
21
|
| Man sprach mich auf französisch/deutsch an |
13
|
| Man verstand mich nicht auf französisch/deutsch |
10
|
Anhand der Anzahl der Nennungen ist ersichtlich, daß auf Seiten der Schüler ein großes Interesse bestand, die eigenen Sprachkenntnisse in der jeweiligen Zielsprache auszubauen. Außerdem waren sie an Kontakten zu Sprechern der Zielsprache interessiert.
Bei der nächsten Frage interessierte mich, ob die Schüler selbst die Initiative ergriffen, ein Gespräch in der Zielsprache anzufangen.
Abb. 3: Beurteilung der Eigeninitiative
| Antwortvorgaben |
ja, oft
|
manchmal
|
selten
|
nie
|
| Nennungen |
11
|
16
|
1
|
-
|
Es wird deutlich, daß die Schüler grundsätzlich dazu bereit sind, sich der Zielsprache und der Zielkultur gegenüber zu öffnen, Wissen über sie aufzunehmen und sich auf sie einzulassen. Auch bei diesen Antworten heben die Schüler hervor, daß sie an Kontakten zu Sprechern der Zielsprache interessiert sind. Um diese herzustellen und zu pflegen, fallen ihnen vielfältige Wege ein. Dies wird anhand der folgenden Auswertung sichtbar.
Abb. 4: Wege der Kontaktaufnahme
| Begründung der Motivation |
Anzahl der
Nennungen
|
| Ich wollte ihn/sie besser kennenlernen |
27
|
| Ich wollte ihm/ihr vorschlagen, etwas gemeinsam zu unternehmen |
20
|
| Ich brauchte etwas |
17
|
| Andere Gründe |
4
|
Als "andere Gründe" nannten die Schüler, daß sie sich mit den Sprechern der Zielsprache über Themen wie "Informationen über das Land", "Kinofilme" und "Fernsehen" unterhalten wollten.
Die folgende Frage wurde gestellt, um herauszufinden bei welchen Situationen die meiste Gelegenheit geboten wurde, sich in der Zielsprache zu unterhalten. Alle Schüler waren sich darüber einig, daß das Tandemverfahren die beste Gelegenbeit bot (28 Nennungen). Auch die Tatsache, daß sich die Schüler beider Nationalitäten Zimmer teilten, unterstützte ihr kommunikatives Verhalten (24 Nennungen). Die freie Zeit, die Gruppenaktivitäten und die Mahlzeiten trugen ebenfalls zur Kommunikation in der Zielsprache bei. Wichtig hierbei ist jedoch, daß die Schüler realisierten und interpretierten, welchen Stellenwert das Tandemverfahren für ihren Spracherwerb einnahm.
Auch bei der Auswertung dieses Themenblockes fällt auf, daß sich meine Vermutungen bestätigten. Am Anfang der Begegnung verbrachten die Jugendlichen vorwiegend ihre Zeit mit Teilnehmern aus dem eigenen Land.
Doch nach und nach konnten wir feststellen, daß sie immer mehr Kontakt zu dem Rest der Gruppe suchten. Im Laufe der Begegnung verschmolzen die zwei Gruppen zu einer. Einen Beleg dafür liefern die Aussagen der Schüler über ihr Kommunikationsverhalten. Über die Hälfte der Schüler war motiviert, mit den restlichen Mitgliedern der Gruppe ein Gespräch anzufangen, um diese besser kennenzulernen. Je besser sich die Gruppe kennenlernte, desto weniger stellte die jeweilige Zielsprache ein Problem dar. Die häufigsten Gelegenheiten zur Kommunikation in der Zielsprache bot das Arbeiten im Tandem, denn in diesen Phasen mußten sich die Schüler am intensivsten mit der Zielsprache auseinandersetzen. Der reguläre Unterricht im Tandemverfahren umfaßte fast alle Vormittage des Aufenthaltes und nahm dementsprechend einen großen Platz im Programm ein. Die Ergebnisse verdeutlichen, daß die Kommunikation und das Lernen auch nach dem Unterricht fortgeführt wurde.
3. Zur Kommunikation und zum Lernen speziell in der Tandem-Arbeitsphase
Die Frage nach der Art und Weise der Kommunikation während der Arbeit im Tandem wurde so gestellt, daß zwischen mehreren Antworten gewählt werden konnte und wie bei den vorherigen Fragen, mehrere Antworten angekreuzt werden konnten.
Abb. 5: Art und Weise der Kommunikation
| Antwortvorgaben |
Anzahl der
Nennungen
|
| Mit Händen und Füßen |
26
|
| Aufmalen |
15
|
| Mit Hilfe eines Wörterbuches |
6
|
| Hilfe durch eine Person, die übersetzt |
3
|
Um mit den Partnern während der Arbeit im Tandemverfahren kommunizieren zu können, sind die Jugendlichen bereit, an ihre sprachlichen Grenzen zu stoßen. Sie entwickeln Strategien, die sie dabei unterstützen sollen. 8 Schüler merkten noch zusätzlich an, daß es ihnen geholfen hat, sich Notizen zu machen, um in den folgenden Arbeitsphasen darauf zurückgreifen zu können.
Alle Schüler gaben an, daß sie während der Arbeit im Tandem beide Sprachen benutzen. 4 von ihnen wichen noch auf eine andere Sprache als Hilfe aus (wahrscheinlich Englisch). Die Frage, ob die Schüler speziell durch die Kommunikation im Tandem etwas gelernt haben, wurde von allen bejaht. Auf die Frage, was sie genau gelernt haben, antworteten sie in sehr ausführlichen Sätzen, deren Aussagen ich nun in Schlagworten zusammenfasse:
1. Vokabeln (24 Nennungen)
2. das freie Sprechen (22 Nennungen)
3. über das Leben der Franzosen/Deutschen (19 Nennungen)
4. Grammatik (18 Nennungen)
5. Aussprache (10 Nennungen)
6. Umgangssprache (7 Nennungen)
7. feststehende Redewendungen (6 Nennungen)
8. französische Lieder (3 Nennungen)
Mit der Frage, wie die Schüler gelernt haben, sollte dieser Themenblock schließen. Auch hier waren mehrere Antworten vorgegeben, und mehrere Antworten konnten angekreuzt werden.
Abb. 6: Art und Weise des Lernens
| Antwortvorgaben |
Anzahl der
Nennungen
|
| Indem ich versuchte zu sprechen, selber ausprobierte |
25
|
| Indem ich mich verbessern ließ |
21
|
| Durch häufiges Hören derselben Wörter |
18
|
| Durch Aufschreiben der Wörter in ein Heft |
12
|
| Auf andere Weise |
9
|
Eine andere Weise des Lernens stellte für 3 Schüler das direkte Fragen der Partner dar. 3 Schüler beschrieben das einfache Zuhören der Gespräche, die sich innerhalb der deutschen Teilnehmer abspielten. 2 Schüler benutzten Nachfragetechniken, um ihre Aussagen in der Zielsprache zu verdeutlichen. 1 Schüler gab an, daß die Partner mit Hilfe schriftlich angefertigter Pläne ihr Vorgehen strukturierten.
Um mit ihren Partnern im Tandem arbeiten zu können, entwickelten die Schüler eigene Möglichkeiten und Strategien der Verständigung. Außerdem waren sie motiviert, größtenteils in der Zielsprache zu sprechen. Die Teilnehmer hatten tatsächlich das Gefühl, etwas gelernt zu haben, und waren in der Lage, dies genau einzuordnen. Auch die Antworten auf die Frage, wie sie im Tandem gelernt haben, bestätigen meine Vermutungen. Das Tandemverfahren bietet die Möglichkeit, Strategien des Lernens zu entwickeln bzw. deren Aneignung zu fördern.
4. Zur Beurteilung der Begegnung
Die letzten Fragen zielten auf eine Beurteilung des Aufenthaltes aus der Sicht der Schüler ab. Sie waren als offene Fragen konzipiert, deren Antworten ich zusammenfassend wiedergebe.
Auf die Frage, wie die Teilnehmer es fanden, zwei Wochen mit deutschen bzw. französischen Jugendlichen zu erleben, bekam ich vielseitige Antworten. Auch hier wurde nach der Häufigkeit der Nennungen unterschieden. Am häufigsten wurde erwähnt, daß sie es "toll" fanden, etwas über die andere Kultur und über die andere Mentalität zu erfahren: "... Jai adoré rencontrer et vivre avec de jeunes Allemands. On apprend ainsi les coutumes et les habitudes des autres.". Einige Schüler stellten dabei fest: "... sie sind fast so wie wir, auch wenn sie eine andere Sprache sprechen und andere Gewohnheiten haben.". Viele Schüler meinten, daß solch eine Begegnung mit dem Tandemverfahren gekoppelt die beste Möglichkeit sei, eine Fremdsprache zu lernen, da sie immer mit den anderen zusammen waren und das Lernen nie aufhörte: "... ich fand es sehr gut, denn durch ständiges Beisammensein spricht man automatisch die andere Sprache, auch nach dem Unterricht. Man merkt manchmal gar nicht mehr, wann es Unterricht ist und wann nicht.". Über die Hälfte der Schüler gab an, viel dabei gelernt zu haben; einerseits die Zielsprache selbst: "... es hat dazu geführt, daß ich nicht mehr viel überlege, bevor ich anfange französisch zu sprechen ...", andererseits aber auch den Umgang mit anderen Menschen und Toleranz ihnen gegenüber.
8 Schüler schrieben, daß es ihnen Spaß gemacht hat, etwas Neues auszuprobieren und daß sie einen solchen Aufenthalt gern noch einmal wiederholen würden. Alle Schüler antworteten, daß sie das Tandemverfahren und die Begegnung motiviert hat, ihre Kenntnisse in der Zielsprache auszubauen.
Folgende Ausführungen wurden von einigen Schülern genannt:
- oui, une langue étrangère est toujours très utile et importante ...
- bien sûr, je voudrais parler allemand très bien cest pourquoi je vais travailler encore plus ...
- ich habe mehr Lust dazu, es weiterzulernen und auch mal nach Frankreich zu fahren ...
- ich muß wegen der Schule, aber ich gehe jetzt sicherer ran ...
- ich werde mehr «solche Sachen» machen, denn ich denke, man muß sich austauschen ..
- ich habe jetzt mehr Lust zu sprechen ...
Meine Vermutungen wurden auch in diesem Themenblock bestätigt. Im Mittelpunkt der Ausführungen der Schüler standen die Verbindung zwischen interkulturellem Lernen und dem reinen Lernen der jeweiligen Zielsprache. Auffällig ist auch, daß kein einziger Schüler Kritik am Tandemverfahren oder an der Begegnung geübt hat. Sie bewerteten es als positiv, weil ihnen die Möglichkeit gegeben wurde, etwas Neues auszuprobieren, zu lernen und zu erfahren. Und auch in diesem Themenblock wurde meine Vermutung über die Motivation der Schüler gegenüber dem Fremdspracherwerb eindeutig bestätigt.

5.2 Analyse der Interviews
Die mir zugrunde liegenden Transkriptionen sollen nun zusammenfassend analysiert werden.
Anhand der ersten Frage sollten die Schüler den Sinn und Zweck ihres Französischunterrichts in der Schule darstellen. Er liegt ihrer Meinung nach darin, die Sprache so zu lernen, daß man sich auf französisch verständigen kann, vor allem wenn man ins Zielland reist. Weiterhin sollte der FSU in der Schule die Schüler dahingehend vorbereiten, daß sie die erlernte Sprache für spätere berufliche Zwecke nutzen können. Es wurde beschrieben, daß im FSU viele Vokabeln gestellt werden müssen und die Grammatik erklärt werden muß, damit er die oben genannten Forderungen der Schüler erfüllt.
Auf die Frage, worin sich das Arbeiten im Tandemverfahren vom herkömmlichen FSU in der Schule unterscheidet, antworteten die Schüler, daß im Tandemverfahren ein direkter Kontakt mit einer Person aus dem Zielsprachenland besteht, mit der man sich in der Zielsprache auseinandersetzen muß. Das freie Sprechen fällt ihnen im Unterricht schwer, im Tandem aber verlieren sie ihre Hemmungen im Sprachgebrauch, weil beiden Personen nur ihre persönlichen Sprachkenntnisse zur Verfügung stehen. Sie verlieren ihre Angst, Fehler zu machen, die in der Schule sofort negativ bewertet werden. Ebenso sagten sie aus, daß sie im Tandemverfahren mehr Gefühl für die Sprache erlangen, daß sie freier und spontaner sprechen und daß sie erst dort lernten, in der Zielsprache zu kommunizieren. Ein weiterer Unterschied zum FSU in der Schule besteht ihrer Meinung nach darin, daß sie während des Tandemverfahrens ständig Vokabeln umschreiben mußten, damit die Partner sich verständigen konnten. In der Schule hingegen werden ihnen alle Vokabeln gestellt, sobald sie den Lehrer danach fragen.
Im Laufe der Zeit veränderte sich das Arbeiten mit ihren Tandempartnern. Die Schüler gaben an, ihre Hemmungen vor dem Sprachgebrauch verloren zu haben. Am Anfang trauten sie sich nicht, in der Zielsprache zu kommunizieren, weil sie Angst hatten, Fehler zu machen. Da die jeweiligen Partner genausoviele Fehler machten, bauten sie ihre Hemmungen ab, und die Kommunikation verlief immer besser. Das Arbeiten selbst lief so ab, daß die spontanen Äußerungen sofort korrigiert wurden und Vokabeln, Ausdrücke usw. immer wiederholt wurden, so daß die Schüler die Korrekturen zum Schluß verinnerlicht hatten.
Auf die Frage, was für die Schüler im Tandem eine wichtige Rolle gespielt hat, bekam ich mehrere Antworten, die ich schlagwortartig wiedergeben möchte:
- Einlassen auf den Partner
- Vertrauen haben
- direkter Kontakt mit einer Person aus dem Zielsprachenland
- Sprache erleben
- freies Sprechen ohne Hemmungen
- weniger theoretisch als in der Schule
Die Schüler gaben an, daß die Sprachenwahl sehr ausgeglichen war. Zum größten Teil hat sich jeder konsequent in der jeweiligen Zielsprache unterhalten, oder die Partner haben vorher genau festgelegt, in welcher Sprache sie kommunizieren möchten. Das Korrekturverhalten bei Fehlern lief so ab, daß sich die Partner direkt und gegenseitig korrigierten, sobald Fehler gemacht wurden. Die korrigierten Sätze mußten dann mehrere Male wiederholt werden. Aber auch durch Nachfragen bei Unsicherheiten korrigierten sich die Tandems gegenseitig. Es kam auch oft vor, daß sich die Partner über die Korrektur hinaus noch Verbesserungsvorschläge z. B. im Ausdruck mitteilten.
Auch die Frage nach Fortschritten in der Zielsprache durch das Tandemverfahren wurde positiv beurteilt. Es wurden bei den Interviews dieselben Argumente genannt, die sich auch bei der Auswertung des Fragebogens ergaben. Die Frage, ob sie das Tandemverfahren für den Erwerb ihrer Zielsprache motiviert hat, bejahten alle Schüler eindeutig. Eine Schülerin sagte, daß sie erst durch das Tandemverfahren ihre Fähigkeit, sich in der Zielsprache zu verständigen, erkannt hat und möchte ihre Kenntnisse ausbauen. Alle Schüler fänden es "gut" oder "interessant", wenn das Tandemverfahren in ihren FSU eingebaut werden könnte. Konkrete Vorstellung zur Realisierung haben sie jedoch nicht, sondern äußern sich nur vage. Sie schlagen Klassenfahrten ins Ausland oder Austauschfahrten vor.
Zum Abschluß der Interviews sollten die Schüler den Satzanfang "Tandem bedeutet für mich ..." beenden. Die Antworten sollen nun das Kapitel der Analyse der Fragebogenerhebung und Interviews abrunden:
- die Sprache besser zu erlernen
- mit der Sprache direkt in Kontakt zu treten und sich zusammen zu helfen, [...] also gegenseitig zu helfen
- sich mit Französisch oder anderen Sprachen auseinanderzusetzen [...] mir selber halt, für mich die Sprache zu üben und halt auch über den anderen was rauszufinden, über sein Land und die Kultur
- das zu lernen, was ich lernen wollte und was ich im Unterricht nie gelernt habe [...] Umgangssprache und so
- die Sprache richtig zu lernen, denn der Partner spricht sie ja am besten
Die Interviews, die als Kontrolle für die Ergebnisse der Fragebogenerhebung durchgeführt wurden, bestätigten meine Vermutungen erneut.

5.3 Fazit der Untersuchung - Erfüllt Tandem die genannten Ziele?
Meine Hypothesen lauteten:
1. Das Tandemverfahren erfüllt die in Kapitel 2.6 formulierten Ziele.
2. Es bietet die Möglichkeit, sich Schlüsselqualifikationen anzueignen.
3. Es ist motivierend.
Diese Hypothesen wurden durch die Untersuchung bestätigt.
Im weiteren Verlauf gehe ich auf jede Hypothese detailliert ein, um zusammenfassend darzustellen, inwiefern sie sich durch die Untersuchung bestätigten.
1. Zur Erfüllung der Ziele
a) Zur sprachpolitischen Betrachtung
Die Untersuchung hat ergeben, daß jeder Schüler das Gefühl hatte, seine Sprachkenntnisse verbessert zu haben. Dadurch, daß zwei Nationalitäten für einen bestimmten Zeitraum Tag für Tag gemeinsam verbracht haben und sogar während des Unterrichts nicht getrennt wurden, erfuhren sie einen intensiven Kontakt mit der Zielsprache. Das Sprachenlernen wurde auf jeden Fall gefördert. Eine Förderung des Sprachenpluralismus auf europäischer und internationaler Ebene geschieht dann, wenn man für sämtliche Fremdsprachen das Tandemverfahren als eine Möglichkeit zur Unterstützung in den Unterricht einbauen würde. Die Anwendung des Verfahrens beschränkt sich nicht nur auf die Sprachen Deutsch und Französisch, sondern ist für jede Fremdsprache anwendbar.
b) Zur interaktionstheoretischen Betrachtung
Alle Schüler beurteilten den direkten Kontakt zu Personen aus dem Zielsprachenland als sehr positiv. Die Auswertung der Fragebogenerhebung und der Interviews ergab, daß dieser Kontakt eine wichtige Rolle während der Arbeit im Tandem spielte. Indem sich die Schüler nicht, wie z. B. in der Schule in Lektionstexten, nur theoretisch mit dem Zielland und den Personen beschäftigten, sahen sie einen realen Sinn in dem, was sie taten. Das Ziel eines motivierten Lernens durch persönliche Begegnung im direkten Kontakt wird dementsprechend erfüllt. Dieser direkte Kontakt ermöglichte den Schülern einen Einblick in das Leben und die Kultur des Partners. Die Aussagen ergaben, daß sie es interessant fanden, die jeweils andere Kultur zu erkunden und kamen zu dem Ergebnis, daß das Sprachenlernen mit einem binationalen Austausch einhergehen müsse. Der interkulturelle Erfahrungsaustausch erfüllt demnach ebenfalls das Ziel eines motivierten Lernens und trägt zu einem Abbau von Vorurteilen gegenüber Fremden bei. Die Arbeit im Tandem lief nach den Aussagen der Schüler so ab, daß sie gemeinsam Mittel und Wege finden mußten, um an das gemeinsam gesteckte Ziel zu gelangen. Für sie spielten Aspekte wie "sich in den Partner einfühlen" , "aufeinander eingehen" oder "den Partner respektieren" während der Arbeit eine wichtige Rolle. Die genannten Aspekte führen zu einer Erfüllung des Zieles der Entwicklung höherer Toleranz und Kritikfähigkeit.
c) Zur psycholinguistischen und lernpsychologischen Betrachtung
Die Schüler lernen/erwerben die Zielsprache durch den direkten Kontakt mit ihren Partnern, was am ehesten dem natürlichen Spracherwerb entspricht. Das Sprachenlernen im Tandem ist weder an Lektionstexte aus Lehrwerken, noch an irgendwelche anderen didaktisierten Materialien gebunden: Die Partner bearbeiten selbstständig und autonom ihre gestellten Aufgaben. Demzufolge findet ein effizientes Lernen durch Selbstbestimmung statt, was die Schüler in den Fragebögen und Interviews bestätigten. Die Schüler bestätigten ebenso, daß sie durch das Tandemverfahren einen Zugang zu neuen Lernformen bekamen. Auch war in der Untersuchung festzustellen, daß sie ihre Angst, Fehler zu machen, weitestgehend verloren; nicht zuletzt dadurch, daß beiden Partnern nur ihre persönlichen Sprachkenntnisse zur Verfügung standen. Diese Aspekte mündeten in ein streßfreies Lernen durch eine partnerschaftliche und komplementäre Rollenkonstellation. Das hatte den Wegfall von Ängsten vor Fehlern zur Folge. In diesem Zuge fiel einigen Schülern zum ersten Mal auf, daß sie in der Lage waren, in der jeweiligen Zielsprache zu kommunizieren. Das Ziel des Entdeckens der eigenen Lernstärken wird also ebenso erfüllt.
2. Zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen
An dieser Stelle erscheint es mir ratsam, die verschiedenen Schlüsselqualifikationen in ihre Inhalte zu unterteilen und sie nacheinander im einzelnen aufzuführen.
a) Zur Kommunikationsfähigkeit
Die Untersuchung ergab, daß das Tandemverfahren zur Kommunikationsfähigkeit der Schüler beiträgt. Sie werden während der Begegnung ständig mit der jeweiligen Zielsprache konfrontiert: die Kommunikation beschränkt sich nicht nur auf den Unterricht, sondern wird auch in der freien Zeit, also in Alltagssituationen fortgeführt. Im Tandemverfahren erfahren die Schüler dementsprechend die Zielsprache als Kommunikationsmittel und lernen, Ängste und Hemmungen vor ihrem Gebrauch zu überwinden. Sie erwerben die Fähigkeiten, sich in Alltagssituationen in der Zielsprache zu verständigen. Sie erweitern ihre sprachliche Handlungskompetenz und sind in der Lage, individuelle soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Diese Punkte decken sich mit den Anforderungen an den FSU, die in den Rahmenrichtlinien verankert sind.
b) Zur Verantwortungsbereitschaft
Durch die gegebene Situation einer intensiven Zusammenarbeit eignen sich die Schüler die Qualifikation einer Verantwortungsbereitschaft an. Diese bezieht sich einerseits darauf, daß beide Partner für die Ergebnisse ihrer Arbeit oder ihres Produktes verantwortlich sind, sich aber andererseits auch für den anderen verantwortlich fühlen. Sie realisieren, daß ein Tandem nur funktioniert, wenn beide gemeinsam "in die Pedale treten".
c) Zur Teamfähigkeit
Aus dem eben genannten Grund fördert das Tandemverfahren die Teamfähigkeit. Durch die Veränderung der Konstellation der Tandempaare haben die Schüler die Möglichkeit, sich unterschiedliche Arbeitsformen anzueignen, indem sie sich den jeweiligen Vorstellungen und Methoden der Partner annähern (müssen). Aber nicht nur das Tandemverfahren trägt zur Teamfähigkeit bei, das gesamte Gruppenleben fördert diese Qualifikation. Die Teilnehmer fühlen sich einer Gemeinschaft zugehörig, in der sie respektieren und tolerieren lernen.
d) Zur Anwendung von Lerntechniken und Lernstrategien
Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung war, daß sich Schüler im Tandemverfahren Lerntechniken oder Strategien aneigneten, indem sie sich selbst Wege und Möglichkeiten herleiten mußten, um mit ihren Partnern kommunizieren oder gemeinsam arbeiten zu können. An dieser Stelle seien vor allem Primär- und Stützstrategien genannt, da beim Tandemverfahren die Lernenden für jene stützenden Funktionen wie z. B. Stoffauswahl, Aufrechterhaltung von Motivation und Aufmerksamkeit u. a. zuständig sind. Allgemeine Strategien verwendeten die Schüler, wenn es während ihrer Arbeit um die Zeitplanung oder um gegenseitige Motivation zur Arbeit ging. Sie benutzten Wiederholungsstrategien, um sich die neuen Informationen merken zu können. Weiterhin entwickelten sie Strategien, die ihnen bei der Kommunikation mit ihren Partnern helfen sollten, und Strategien, die sie bei der Aufnahme von neuen Informationen unterstützen sollten. Durch den ständigen Sprechkontakt entwickelten die Schüler vor allem Kommunikationsstrategien wie Nachfragetechniken, Umschreibungen, Annäherungen, Auslassungen, außersprachliche Kommunikation und Sprachwechsel. Das Tandemverfahren fördert demnach, das Lernen zu lernen.
e) Zum selbständigen Lernen
Die Kommunikationsfähigkeit bzw. die Beherrschung von Kommunikationsstrategien, die Verwendung oder Aneignung von Lerntechniken und Lernstrategien und die interkulturelle Verständigung münden in ein autonomes Lernen. Spracherwerb und Sprachanwendung erfahren im Tandemverfahren im Vergleich zum FSU in der Schule keine Trennung und fördern somit das autonome Lernen.
3. Zur Motivation
Zusammenfassend ist festzustellen, daß diese Aspekte ausschlaggebend dafür sind, daß das Tandemverfahren Motive im Lerner anregt und sich positiv auf das Lernverhalten der Schüler in bezug auf ihren Fremdsprachenerwerb auswirkt.
Meine Aussführungen bestätigen, daß das Tandemverfahren auch die Forderungen in den Rahmenrichtlinien für den Französischunterricht erfüllt. Letztendlich habe ich mit der Untersuchung meine im Vorfeld aufgestellten Hypothesen bestätigt und kann diese nun in folgende Thesen umformen:
1. Das Tandemverfahren erfüllt die formulierten Ziele.
2. Es bietet die Möglichkeiten, sich Schlüsselqualifikationen anzueignen.
3. Es ist motivierend.
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