tandem Sprachanimation in deutsch-französischen Jugendbegegnungen
Redaktion und Übersetzung: Fabienne BAILLY, Bettina OFFERMANN in Zusammenarbeit mit Isabelle DAMAY, Ullrich NALBACH und dem Referat "Interkulturelle Ausbildung" des DFJW
DFJW/OFAJ © 2000
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Inhaltsverzeichnis

5.4. Sprachanimationsaktivitäten vor und während der Begegnung

Die folgenden Aktivitäten sind als Anregungen für die Durchführung und den zeitlichen Aufbau von Sprachanimationsphasen gedacht. Eine Anleitung zu den meisten dieser Aktivitäten befindet sich mit Seitenangaben im Anhang oder bereits in diesem Kapitel unter Punkt 1 und 2.

Vorschläge zur Vorbereitung der nationalen Gruppen
(s. auch Lestrat, Martine/Carpus, Jörg in: Fremdsprache - Partnersprache/ Langue étrangère - langue du partenaire, S. 124ff., Baden-Baden 1995)

  • Verteilung von Vokabelheften
  • Non-verbale Vorstellungsrunde (Bsp.: Der Vorname wird durch eine beliebige Geste begleitet)
  • Vorstellung in der Partnersprache (Ich bin/Ich heiße... Je suis/ Je m´appelle)
  • "Ich packe meinen Koffer" (Lernen von Begriffen, die auf die Fahrt mitgenommen werden)
  • "Sprachlernen für Anfänger" (Collage mit Hilfe von Zeitschriften aus dem Partnerland - ausgeschnitten wird, was bekannt ist oder verstanden wird)
  • Buffet aus von den Teilnehmern mitgebrachtem Essen (jede Speise wird mit ihrer Bezeichnung in der Partnersprache ausgeschildert, z.B. fromage, saucisson
  • "Wie geht´s/ Comment ça va"
  • Lieder
  • Der Satz in Bewegung
  • Szenen (Alltagssituationen: Auf dem Postamt, im Café, in der Bäckerei): Die Fortgeschrittenen bereiten diese kleinen Szenen für die Anfänger vor
  • Zeitschriften, Comics zur Verfügung stellen
  • "Überlebensvokabular" für den Begegnungsalltag



Vorschläge für eine einwöchige binationale Begegnung

-- Einstiegsphase

  • Vokabelheft
  • Alltagsvokabular


-- 1. Tag
Vorstellungsrunde (Vornamen, erste Informationen)

  • Vornamenspiele
  • Ordnungsspiele
  • Zipp-Zapp
  • Fünf Fragen (Was hast du als erstes gemacht, als du hier angekommen bist, gab es auf der Reise etwas Besonderes, etc.?)
  • gegenseitige Vorstellung in 2er-Tandems mit Mimik und Gestik, anschließend Vorstellung des Partners anhand der gewonnenen Informationen in der Großgruppe


Kontaktspiele (mit viel Bewegung)

-- 2. Tag
Spiele in der Gesamtgruppe (Sport, Spaziergänge, Spiele)

Non-verbale Aktivitäten


Verbale Aktiväten

  • Wie geht´s
  • In der Ferienfreizeit (je nach Gruppe eventuell modifiziert)
  • Obstsalat
  • Lieder


Eventuell: Einführung in ein gemeinsames Projekt (mehrtägig, "roter Faden" der Begegnung)

  • Theaterstück, Videoclip, Radiosendung...
  • Erarbeitung eines gemeinsamen Produktes in Zusammenhang mit den Freizeitaktivitäten in der Freizeit
  • zweisprachiges Lexikon mit Begriffen zu Aktivitäten in der Freizeit (z.B. Klettern, Reiten, etc.)


Materialien für die Freizeitphasen

  • Kartenspiele (auch "Uno")
  • Memory, Dominos, Schiffe versenken....
  • Zeitschriften, Comics


-- 3. Tag und danach

  • Visuelle Übersetzung
  • Das Tabu-Wort
  • Aktivitäten in binational gemischten Teams (Rallye, Befragungen, Schnitzeljagd)


-- Abschiedsphase

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