Klaus EDER
Kulturelle Identität zwischen Tradition und Utopie
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Soziale Bewegungen als Ort gesellschaftlicher Lernprozesse
Buch
Campus
ISBN 3-593-36243-0
Durch die Entwicklung von Staat und Demokratie ist es in den westeuropäischen Gesellschaften schwierig geworden, an dem Begriff nationaler Identität als Identifikation mit dem Staat festzuhalten. Der Autor zeigt, dass neue soziokulturelle Identitätsformen entstehen, die die nationale Identität ersetzen, verschieben oder relativieren. Die neuen sozialen Bewegungen werden als ein gesellschaftlicher Lernprozess interpretiert, in dessen Verlauf neben den fortbestehenden alten Identitäten neue Identitätsvorstellungen entstehen.

Klaus Eder ist Professor für Soziologie an der Humboldt-Universität Berlin und externer Professor des Europäischen Hochschulinstituts Florenz.