Arbeitstexte de travail

Die Animation deutsch-französischer Begegnungen und die Bedeutung der Geschichte

Redaktion des Syntheseberichtes: Jeanne Kraus (U.F.C.V.)

 

Inhaltsverzeichnis

II. Das Verhältnis zur Nation und zur Geschichte

Die sozialen Prägungen unserer Forschungsseminare

Die Teilnehmer an den Seminaren waren ziemlich homogener Herkunft: es waren Angehörige der Mittelschicht. Obwohl der Wunsch bestand, dies zu ändern, zieht diese Art von Programmen meistens Lehrer und Vertreter aus anderen Bildungsberufen, Animateure und Studenten an. Äußerst selten nahmen Berufstätige aus anderen Arbeitsbereichen daran teil, deren Engagement in diesem Bereich nur ehrenamtlich ist.

Daher war nur ein ganz bestimmter Teil der Mittelschichten unserer beiden Länder in diesen Programmen vertreten, d. h. der Teil der Mittelschichtsangehörigen, die ein ganz bestimmtes Verhältnis zum "Wissen" haben; deren soziale Aufstiegschancen allein über Wissen erfolgten, die bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit dazu zu benutzen, an einem forschungsorientierten Programm und an solchen Seminaren überhaupt teilzunehmen. Der Schwerpunkt liegt für sie eher auf dem Aspekt der Fortbildung als auf dem forschungsorientierten Charakter der Begegnungen. Hinzu kommt, das dieses Streben nach neuen Kompetenzen oft von dem Wunsch nach persönlicher Veränderung begleitet wird.

Die in der eigenen Sozialisation auftretenden Widersprüche und Spannungen sind in diesen sozialen Schichten besonders stark ausgeprägt. Dieses Unbehagen bezieht sich auf die allgemeine soziale Situation der Mittelschichtsangehörigen im Bildungswesen und steht in direktem Zusammenhang mit den widersprüchlichen und paradoxen Forderungen, wie sie oben bereits erläutert wurden: Individualismus/Solidarität, Freiheit/Konformismus, etc. Zahlreiche andere Probleme innerhalb des Gruppenlebens sind mit diesem Grundkonflikt verbunden. Der Sprung ins Internationale ist häufig ein Symptom für dieses Unbehagen. Vielleicht wird in einem völlig neuen Tätigkeitsfeld – wie das der internationalen Pädagogik – eine neue, zufriedenstellendere Lebensweise gesehen, die eine Neuorientierung des Alltags mit sich bringt.

Auf emotionaler Ebene war dieser Anspruch besonders deutlich. Der internationale Bereich will "Freundschaft und Zusammenarbeit" entwickeln. Dies wird von seiten der Teilnehmer sehr tief empfunden und auch hier zeigt sich der Nachholbedarf, der sich aus ihrer Situation im Alltag ergibt. Insbesondere in einem Projekt "Wie haben Männer und Frauen in der Bundesrepublik und in Frankreich leben gelernt?" stellte sich heraus, daß viele der repräsentierten Familien in besonderen Situationen leben, woraus sich erhebliche Probleme entwickelt hatten. Obwohl ein Teil der Gruppenmitglieder für ihr Alltagsleben neue Lebensformen suchte und oft Erfahrungen in Wohngemeinschaften gemacht hatte, kam der größere Teil aus einem als "normal" zu bezeichnenden Lebensalltag mit festem Einkommen, lebte in traditionellen Wohnungen und erfuhr als einzige Unterbrechung des Lebensablaufs die turnusmäßigen Sommerferien. Nur wenige Teilnehmer waren politisch oder gewerkschaftlich engagiert.

In einer offenen Forschungssituation werden vor allem individualistische Tendenzen gefördert, in dem Sinne "Ich mache, was ich will, wann ich will und wie ich es will..." Dieses Moment der Singularität, die angesichts der Zerstückelung der Persönlichkeit in Berufsleben, Ausbildung, familiale und andere Beziehungen notwendig wird, bildet – im Gegensatz zu anderen Kulturen – den Nährboden der westlichen Zivilisation. Es ist Ziel unserer Erziehung, originelle Persönlichkeiten zu entwickeln. Es ist auch eine erste Form der Befreiung von ererbten, aber nicht verarbeiteten kollektiven Normen. Dies ist ganz besonders bei denjenigen bemerkbar, deren Sozialisation durch ihr Engagement in Jugendverbänden geprägt wurde, d. h. ganz besonders bei Animateuren und Lehrern, die ihre Existenz in gewisser Weise durch "Andere" leben.

Es war uns aber noch nicht gelungen, die Voraussetzungen für eine internationale Zusammenarbeit zu thematisieren – eine der Absichten unserer Arbeit. Das lag vor allem an der Ausklammerung der politischen Dimension. Spürbar waren lediglich traditionelle Definitionen des "wir" bei Opposition und aufeinanderfolgenden Spaltungen.

Der Begriff "Solidarität" kann natürlich auch dadurch bearbeitet werden, daß man eine bestimmte Art von Beziehungen ablehnt.

Zumindest kann gesagt werden, daß es gelungen ist, den "Scheincharakter" einer falschen Solidarität, der in vielen Begegnungsprogrammen anzutreffen ist, aufzudecken. Eine Arbeit über echte Solidarität kann aber nur stattfinden, wenn es gelingt, die oft widersprüchlichen Einzelelemente unserer jeweiligen Zugehörigkeit zu beleuchten und aufzuarbeiten.

Diese tauchen ja immer nur in kritischen Situationen auf, immer dann, wenn im Laufe der Seminare ein "Analysator"
15) zum Vorschein kommt. Solch ein Analysator ist z.B. der Widerspruch zwischen dem Wunsch nach neuer Erfahrung, "neuen gemeinsamen Lebensformen" 16) und dem Druck der Wirklichkeit, der zu Konformität mit bekannten Lebensformen zwingt. Er ist ständig in den Seminaren spürbar. Die Einstellung der Teilnehmer zum konstituierten Wissen und zur Vermittlung von Kenntnissen macht aus diesen Seminaren eher Weiterbildungs- als Forschungsveranstaltungen. Nur selten wird der Wunsch nach neuen Erfahrungen, nach Experimentieren in offener Weise geäußert, d. h. nach Aktivitäten, deren Ausgang nicht im voraus überschaubar ist. Das Praktizieren vertrauter Methoden wird vorgezogen.

Die offensten Verfahren, die von den Teilnehmern gewünscht wurden, waren "Gruppen ohne feste Aufgabe" aus der Methodik der "Gruppendynamik". Innovatorische Methoden wurden abgelehnt oder führten zu Mißerfolgen, wie beispielsweise ein Versuch, Aktivitäten zu finden, die für Eltern und Kinder gleichermaßen von Interesse sind.

Die stärksten Widerstände wurden deutlich, als die Kompetenz der Animationsteams in Frage gestellt wurde. Ihnen wurde vorgeworfen, "sie wüßten nicht, wo es eigentlich lang gehe". Der Vorschlag, Trainer für bestimmte Körpertechniken heranzuziehen, die bestimmte Übungen vorgeben könnten, illustriert die Suche nach Aktionsformen mit vorhersehbarem Ablauf. Die Pluralität der Ansätze – eine Spezifität der Forschungsteams – wurde als chaotisch erlebt.

Unsere Feststellungen gehen also in die Richtung, daß man es im Augenblick noch nicht schafft, sich aus den verschiedenen Konformitäten zu lösen, die von allen Seiten aufeinanderstoßen.

Vorzeitige Abreisen – soweit sie begründet wurden – erfolgten bei Teilnehmern, die entweder besonders stark den geltenden Normen unterworfen waren oder sich ihnen völlig widersetzten. Manche gewöhnten sich an die ungewohnt offene Situation, ohne jedoch wirklich an der experimentellen Arbeit beteiligt werden zu können.

Es kann zusammenfassend gesagt werden, daß die vorhandenen stereotypen Denk- und Handlungsweisen nicht überwunden werden konnten.

Die Bereitschaft zu Experiment und Innovation ist allerhöchstens in der Wunschform zum Ausdruck gekommen, so z. B. in Bezug auf die Auflösung der Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, die Aufnahme sozialer Beziehungen, etc.

In den verschiedenen Forschungsprojekten wurde manchmal deutlich, daß erhebliche Unterschiede in der Sozialisation bestehen, was den Umgang mit Geld, die Verpflegung, die Sauberkeit, die Kindererziehung und den Bezug zur Geschichte angeht. Diese Unterschiede wurden häufig als nationale Besonderheiten verstanden, jedoch nie unter dem Gesichtspunkt unterschiedlicher Gesellschaftsschichten:

Wenn eine Untergruppe aus Franzosen und Deutschen mit einer anderen ebenfalls gemischten Untergruppe in Streit gerät, dann werden die von den Teilnehmern eingenommenen Positionen in der Regel als national abgestempelt. Die Denkweise der Untergruppe wird entweder der französischen oder der deutschen Denkweise zugeschrieben und im allgemeinen entspricht sie der jeweils vorrangig in der Untergruppe benutzten Sprache.

Auch wenn Trennlinien durch bestimmte soziale Situationen zu Tage treten, beispielsweise durch eine Frauengruppe, durch Eltern/kinderlose Erwachsene, Ledige/Verheiratete, Teilnehmer mit festem Einkommen/mit unregelmäßigem Einkommen, verschiedene Generationen etc., dann werden die Gründe immer in Bezug auf die nationalen Besonderheiten analysiert.

Scheinbar besteht die einzige Möglichkeit, Deutsche und Franzosen in einer Untergruppe zusammenzubringen darin, daß alle sie voneinander trennenden Fragen ausgeklammert werden. Das zeigt sich, wenn kleinere Gruppen von zwei oder mehr Personen sich entscheiden sollen, sich bereits bestehenden Gruppen anzuschließen, die sich mit ihren Unterschieden ausdrücken und Gegenpole zueinander darstellen. Die Unentschlossenheit ist deutsch-französisch.

Selten werden Eindrücke in dem Sinne geäußert, daß man sich in den auftauchenden Konflikten nicht mehr zurechtfindet und Erklärungen dafür sucht. Das sind dann meistens Teilnehmer, die in ihrem Alltag irgendeine Form bi-kultureller Lebensweise gewählt haben (gemischte Ehen, freiwilliger Aufenthalt im andern Land, etc.). Es ist schwer zu sagen, ob diese Teilnehmer tatsächlich den Versuch unternehmen, zu einer neuen Synthese zu gelangen.

Im allgemeinen lehnen sich diejenigen Gruppen am meisten auf, die nicht im eigenen Land sind. Außerdem leben Deutsche lieber in Frankreich, als Franzosen in der Bundesrepublik.

Die "heiklen" Fragen beziehen sich nicht auf die gleichen Aspekte des Alltags. Es gibt aauch kein gegenseitiges Aneinandergewöhnen. Die Mißverständnisse in Bezug auf das Essen, die Sauberkeit und das Geld stellen Alltagsprobleme selbst bei Teilnehmern dar, die bereits an den deutsch-französischen Austausch gewöhnt sind. Bedenklicher noch ist das sich gegenseitige Überbietenwollen, das ausgeht von dem jeweiligen Selbst- bzw. Fremdbild.

Anstatt den Versuch zu machen, besser verstehen zu lernen, werden Erklärungen geliefert, die in die Defensive drängen und noch mehr in den Rückzug führen.

Beispiel: "Wir sind nicht bereit, über diese oder jene Angelegenheit zu diskutieren, denn das berührt unser angeknackstes nationales Selbstgefühl".

"Ich koche nicht, weil ich es doch nicht so gut kann wie es die französische Küche vorschreibt, und außerdem ist es verlorene Zeit".

"Wenn Du mir Deine Konzeption des Dialogs aufdrängen willst, dann halte ich lieber den Mund".

Man gewinnt den Eindruck, als ob sich der Soziozentrismus
17) durch Selbstregulierung stets erneuert und nach und nach vor allem in schwierigen Situationen zu Argumenten greifen läßt, die diese Tendenz noch verstärken.

Man zieht sich also auf sich selbst zurück, steckt das eigene Gebiet ab. Man könnte natürlich annehmen, dies sei eine notwendige Phase, in der sich jeder darüber klar werden kann, worin die eigene nationale Identität besteht. Jeder angesprochene Aspekt diente dann dazu, sich zunächst zugleich als Franzose wahrzunehmen und die Unterschiede genauer zu definieren.

In den deutsch-französischen Begegnungen sollte versucht werden, sich mit dem sozio-zentristischen Bewußtsein zu konfrontieren. (Es ist allerdings nicht sicher, ob sie nicht dazu beitragen, dieses sozio-zentristische Grundverhalten noch zu festigen, wenn es in keiner Weise angesprochen wird).

Jeder Klärungsprozeß erfolgt offenbar in Etappen; wir sind noch weitgehend bei der, in der die nationale Identität stabilisiert wird.

Wir wollen an dieser Stelle besonders den (an anderer Stelle entwickelten) Bezug zur Geschichte erwähnen, denn er scheint uns ein prioritär wichtiges Arbeitsgebiet zu sein. Wir haben sowohl bei den deutschen als auch bei den französischen Teilnehmern, also bei Generationen, die den zweiten Weltkrieg nicht bewußt erlebt haben oder erst nach 1945 geboren sind, festgestellt, daß sie einer Beschäftigung mit der Geschichte keine Bedeutung zumessen, es sei denn sie waren besonders stark mit einer Ideologie verbunden, die ihr einen speziellen Stellenwert verleiht. Die Teilnehmer situieren sich normalerweise in Bezug auf Geschichtsprozesse so, als seien sie aus sich selbst heraus entstanden. Geschichte erscheint ihnen sinnlos, denn man könne nichts aus ihr lernen, was für uns heute oder morgen von Bedeutung wäre.

Ihr Bezugssystem ist indessen pazifistisch und relativistisch, womit ebenfalls eine bestimmte Blickrichtung auf die Geschichte impliziert ist. Man lehnt die Vorstellung der Nation ab, weil sie mit Kriegen verbunden sei. Es wird so getan, als sei 1945 der Anfang der Geschichte, das Jahr Null. Ein neues Jahr Null zeichnet sich mit dem Fall der Mauer 1989 ab. Das Konzept der Nation sei lediglich für die Staaten der Dritten Welt sinnvoll. Die Weltpolitik könne nur durch Veränderung von Personen aber nicht durch politische Umorientierungen geändert werden. Politik sei ideologisch und daher schlecht. Notwendig seien glaubwürdige Aussagen, alternative Aktionen wie die von Kriegsdienst-verweigerern, von Stadtteilgruppen, von Frauengruppen etc.

So etwas läßt auf eine völlige Unkenntnis totalitärer Mechanismen und eine Überhöhung der Individualität schließen.

Bei einem Seminar über Geschichte entstand die tiefgreifendste Meinungsverschiedenheit über die schweigenden Massen während des Dritten Reichs. Diese Frage ist in einer Diskussion unter Angehörigen der Mittelschicht von Bedeutung, denn gerade jene, die den leichteren Zugang zur Kultur haben, sind von den Widersprüchen in einer Welt, die sich zugleich rapide und sehr langsam wandelt, besonders stark hin- und hergezerrt.

Allerdings:
"Wer im Dunkeln laut singt, weil er Angst hat, kann deshalb noch nicht besser sehen". (S. Freud)

Wie kann man auf einer solchen Basis mit der Frage nach einer "europäischen Staatsbürgerschaft" umgehen? Grundsätzlich können die zerstörerischen Komponenten der europäischen Zivilisation nur durch eine Konfrontation mit anderen Zivilisationen erfaßt und überwunden werden. Insbesondere müssen die für die Sozialisationsprozesse erhofften Veränderungen von der immer weiter zunehmenden Dichotomie zwischen Vorstellungen und erlebter Realität ausgehen. Die zunehmende Distanz zwischen gedanklichen Konzepten und tatsächlicher Erfahrung scheint für die europäischen Zivilisationen charakteristisch zu sein. Kein anderer Kulturkreis hat bisher eine so weite Trennung zwischen Wissenschaft und Handeln im Alltag vollzogen.

Die Bearbeitung und der Abbau von Vorurteilen galt eine Zeit lang als eine Antwort, denn damit wurde eine Verbindung zwischen Erfahrung und Denken hergestellt. Deshalb wurde der Abbau der Vorurteile häufig als eine der Hauptaufgaben vorgeschlagen, die sich die in den Begegnungen verantwortlichen Gruppenleiter dann guten Glaubens selbst stellten. Wir gewannen den Eindruck, daß diese Arbeit nicht besonders wirkungsvoll ist, denn es wird dabei meistens nicht die eigene sozio-zentristische Sicht der Welt hinterfragt. Man sagt ja mehr über sich selbst als über andere aus, wenn man stereotype Vorstellungen äußert. Wir denken daher, daß unsere Anstrengungen einer besseren Kenntnis des eigenen Selbst, der Identitätsarbeit in all ihren Ausformungen, gelten sollten. In diesem Sinne sollten auch die Richtlinien des DFJW verstanden werden, nicht als definitive Festlegung, sondern als Prozeß, als Herausforderung.

Wir benötigen in diessem Zusammenhang eine Ethnologie, die sich mit der Rolle der europäischen Gesellschaften in der Welt beschäftigt. Am Ende der drei Projekte sind wir zu der Auffassung gelangt, daß es schwer sein wird, eine Inter-Ethnologie unserer beiden Länder ohne Beteiligung (nicht europäischer) Dritter zu verwirklichen.

Die nationale Identität beinhaltet eine Gesamtheit von Erfahrungen, die in interkulturellen Situationen zwar verschieden erlebt werden, die aber im Grunde genommen den gleichen Charakter haben. Weltweites soziales Lernen stößt sich an der nationalen Dimension aber auch an Dimensionen der Gemeinschaft, der Regionen, Ethnien, Stämme usw., d. h. an kollektiv organisierten Ebenen. Dies würde auch für ein Gefüge wie z. B. das vereinte Europa gelten, bei dem oft die Unterschiede verdrängt oder zu gering sind, als daß sie ernst genommen werden.

Man könnte also – mit viel List – versuchen, den Umweg über die Dritte Welt zu gehen. Dieser Weg ist schwer, kann aber dazu führen, die europäische Dimension unserer Funktionsweisen aufzudecken und so die Blockierung des heutigen Integrationsprozesses des Individuums aufzulösen. Voraussetzung dafür ist eine Aufarbeitung der Beziehungen zwischen Erfahrung und Vorstellung vom eigenen Selbst einerseits und die Bearbeitung von Abhängigkeitsbeziehungen und Machtstrukturen andererseits.

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