Das Thomas-Mann-Syndrom oder:
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Prof. Dr. Burkhard Müller
Universität Hiedesheim
Dieser Text beschäftigt sich mit einer paradoxen Erfahrung aus der Praxis internationaler Begegnungsprogramme: die Erfahrung, dass es manchmal gerade deshalb schwierig ist, sich näher zu kommen, weil so viel guter Wille zur Verständigung da ist. Es ist sicher kein Zufall, dass ich als Deutscher darüber schreibe. Denn dies ist vielleicht in besonderem Masse ein Problem deutscher Teilnehmer/innen. Sie verhalten sich, als wollten sie nicht nur im Fussball, sondern auch in der Disziplin interkultureller Verständigung Weltmeister werden. Und genau damit stehen sie sich selbst im Wege.
2. Die Vergangenheit und ihre Zukunft 5. Konsequenzen für eine Pädagogik des internationalen Austausches
Die Wiederentdeckung der Vorurteile
Arbeitstext Nr. 9