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Der nachfolgende Text richtet sich an alle, die direkt oder indirekt Verantwortung für Austauschprogramme im deutsch-französischen oder europäischen Austausch tragen und möchte den engen Zusammenhang zwischen der Qualität dieser Programme und einer eigenständigen Ausbildung all derjenigen, die mit der Programmdurchführung befaßt sind, verdeutlichen und dafür werben, einer solchen Ausbildung mehr Platz als bisher einzuräumen.
Wie gezeigt werden wird, sind Begegnungsprogramme in internationalem Rahmen so verschieden von rein nationalen Gruppenaktivitäten, daß auch Inhalte und Form einer Ausbildung zum interkulturellen Lernen sich grundsätzlich von Gruppenleiterausbildungen in nationalem Rahmen unterscheiden müßten. Es reicht deshalb auch nicht aus, als Qualifizierung für internationalen Austausch lediglich eine Art zusätzlichen Baustein im Rahmen nationaler Gruppenleiterausbildung einzuplanen.
Die folgenden Betrachtungen beruhen hauptsächlich auf zum Teil gemeinsamen Erfahrungen und Überlegungen von Angela Blomberg (Dipl.-Psychologin), Françoise Fouquet (Chargée d'Etudes et de Formation), Dieter Reichel-Blomberg (DFJW), Bernard Viale (DFJW) im Rahmen von forschungsorientierten Fortbildungsprogrammen. Darüber hinaus sind Anregungen aus anderen forschungsorientierten Projekten des DFJW eingearbeitet worden. Die Schlußredaktion lag bei Françoise Fouquet und Dieter Reichel-Blomberg.
Die Publikationsreihe, die unter dem Titel "Arbeitstexte" erscheint, richtet sich an Leser, die Interesse an interkulturellen und internationalen Beziehungen haben, an deren Gestaltung Einzelne, gesellschaftliche Gruppen und Völker mitwirken.
In der Form von Artikeln, Auszügen aus wissenschaftlichen Texten oder im Entstehen begriffenen Veröffentlichungen sollen Fragestellungen, Erkenntnisse und Überlegungen für eine Weiterverarbeitung angeboten werden.
Es handelt sich um Arbeitstexte, die überwiegend im Rahmen von forschungsorientierten Aus- und Fortbildungsprogrammen entstanden sind, deren Ziel es ist, Gruppenleitern, Lehrern und anderen Verantwortlichen Praxiserfahrungen und Anstöße zur Reflexion zu vermitteln. Die Texte sollen dazu beitragen
- Austausch und Begegnungssituationen leichter verarbeiten und verstehen zu können, die entweder mittelbar oder unmittelbar von Staaten, ihren Institutionen, von Organisationen und Verbänden geschaffen werden, und in denen Teilnehmer aus zwei oder mehreren Ländern zusammenkommen und
- den hierdurch eingeleiteten Kontakten, Beziehungen, Austauschprozessen und Begegnungen zu mehr Qualität in Bezug auf alle Bereiche des Lebens der Beteiligten zu verhelfen.
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