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INTERKULTURELLES LERNEN |
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I. E i n l e i t u n g Die folgenden Überlegungen gehen von der Überzeugung aus, daß die Hauptschwierigkeit bei der Entwicklung von Konzepten der Ausbildung von Gruppenleitern, Animateuren oder Moniteuren darin liegt, den Unterschied zwischen nationaler und internationaler Bildungsarbeit zu verdeutlichen. Grundlage dieser Überzeugung sind einerseits praktische Erfahrungen im Bereich des Jugendaustauschs, andererseits eine Beschäftigung mit den strukturellen Voraussetzungen, die unsere Gesellschaften im Hinblick auf den Kontakt und den Umgang mit Angehörigen anderer Kulturen aufweisen.
Zwei Bemerkungen vorweg: Ausbildung dazu, deutsch-französische und andere internationale Begegnungen durchzuführen, und auch diese Begegnungen selbst haben sicherlich keinen unmittelbaren Einfluß auf die Politik, sie sollten sich auch nicht als Ersatzdiplomatie verstehen. Im konkreten Umgang der Beteiligten miteinander kann aber dennoch ein Einblick in Mechanismen interkultureller und internationaler Beziehungen gewonnen und darüber nachgedacht werden, wie diese beschaffen sein müßten, um dem Ziel wirklicher internationaler Verständigung und Zusammenarbeit näher zu kommen. Mindestens können die unmittelbar Beteiligten für sich selbst Schritt für Schritt ihr Zusammenleben und ihre Zusammenarbeit an ihren Zielvorstellungen über qualitativ gute Beziehungen, die im übrigen Konflikte und Auseinandersetzungen einschließen, ausrichten - soweit die äußeren Rahmenbedingungen dies zulassen. |
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