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- 5. Zusammenfassung
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- Interkulturelles Management ist als Idee eine Folgeerscheinung des Unternehmenskulturansatzes. Es wirft die Frage auf, ob es bei der Führung von Unternehmen neben Universalien - wie sie das Scientific Management voraussetzte - auch "indigenous constructs" gibt, die mit einzelnen Nationalkulturen variieren, also auf der Ebene von Ländern Universalien darstellen. Zusätzlich müßten dann im Sinne des Unternehmenskulturansatzes auf der Ebene von Unternehmen nach weiteren "indigenous constructs" gesucht werden, die unterhalb nationaler Eigenheiten die Besonderheit des einzelnen Unternehmens ausmachten. Daß eine solche Unterteilung aussichtsreich ist, wird von vielen Vertretern des interkulturellen Managements vorausgesetzt, ohne daß die hier verwendeten Begriffe auftauchen. Darin liegt aber auch eine gewisse Schwäche vieler bisheriger Arbeiten: Es wird zu wenig systematisch darüber ausgesagt, was denn Universalien seien, wo die Länderbesonderheiten lägen und wie sich innerhalb dieses Rahmens spezifische Unternehmenskulturen ausbilden würden. Es wird mehr oder weniger auf der Ebene des Plausiblen argumentiert und agiert.
Daraus resultiert, daß Schulungen im Bereich des interkulturellen Managements auf der Ebene der Sprachschulung und der Einführung in die andere Kultur verharren. Theoretisch wird zwar mehr gefordert, aber es wird zu wenig deutlich, wie das mehr konkret aussieht. Am Beispiel der Kommunikation ist versucht worden zu zeigen, wie man das Entstehen interkultureller Mißverständnisse erklären kann. Zukünftig wird aber noch mehr über das Zusammenspiel von "universal" und "indigenous constructs" nachgedacht werden müssen.
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- LITERATURVERZEICHNIS
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