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Bericht über ein Praktikum als Sekretärin in einer Software Firma

Daten über die Computer und Software Firma in Villingen in Deutschland

Zahl der Beschäftigten:

  • Auszubildende: 4

  • Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 3

  • Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 1

  • 1 Praktikant jeweils ein Mal alle drei Monate

Zahl der Kunden:
8777 in Deutschland und im Ausland

Das Praktikum

Im Rahmen meiner Ausbildung als Sekretärin sollte ich ein sechswöchiges Praktikum (2.11.98 bis 12.12.98) ableisten.

Meine Deutschlehrerin schlug mir vor, es in Deutschland zumachen, da ich meine Sprachkenntnisse nicht nur verbessern, sondern auch Erfahrungen für die Zukunft sammeln könnte. Weiterhin hat sie mich über die Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung durch das Deutsch-Französische Jugendwerk informiert.

Ohne die Vergabe dieses Stipendiums hätte ich mir dieses Praktikum nicht leisten können. Es hätte mir Leid getan, keine berufliche Auslandserfahrung zu bekommen, zumal Frau Caminati dieses Praktikum für mich organisiert hat..

Ich fürchtete mich am Anfang, ganz allein im Ausland zu sein. Glücklicherweise traf ich Gordana, eine Freundin, die ihr Praktikum in dem selben Betrieb leistete. Außerdem habe ich mich wohler gefühlt, als mein Tutor mich direkt auf Französisch ansprach. Er hat mich dem gesamten Personal (8 Mitarbeiter) vorgestellt

Dennoch war es schwierig wegen der Sprachbarriere, mich in den ersten zwei Wochen zu verständigen.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Kommunikation mit den Mitarbeitern besser.

Meine Haupttätigkeiten:

  • Rechnungen und Lieferscheine bearbeiten

  • Empfang der Fahrer für den Transport der Güter

  • Buchhaltung

Ich durfte an Vorstellungsgesprächen teilnehmen, oder mich mit Gehaltsfragen befassen, was ich niemals zuvor während meiner Praktika in Frankreich gemacht habe.

Meine Arbeitszeiten waren von Montag bis Freitag, von 9.00 bis 16.00 Uhr.

Für die Deutschen ist das Wochenende sehr wichtig. Es ist die Gelegenheit, sich im Familienkreis auszuruhen.

Ich habe sprachlich und beruflich enorme Fortschritte gemacht und Dank meiner Korrespondentin interessante Kontakte im Betrieb geknüpft.

Da ich entweder von meiner Korrespondentin oder von meinem Tutor nach Hause gefahren wurde, sind keine Transportkosten entstanden.

Unterkunft
Ich wurde in einem kleinen aber gemütlichen Doppelzimmer des Wohnheims für Krankenschwestern in Villingen unterbracht.

Fazit
Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß ein längeres Praktikum (2 bis 3 Monate) eher von Vorteil ist, in sofern, als es mir gelungen ist, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und über die deutsche Kultur mehr zu erfahren.

Im Ganzen bin ich zufrieden über den Ablauf des Praktikums, begeistert von der beruflich und methodisch geleisteten Arbeit bei der Computer und Software Firma.

Ich richte einen besonderen Dank an das Deutsch-Französische Jugendwerk, welches mich gefördert hat.

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