Zwei Einrichtungen der beruflichen Bildung stellten sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie der Herausforderung, ihren Schüler*innen und Auszubildenden den internationalen Austausch zu ermöglichen. Während des erfolgreichen hybriden Gruppenaustauschprojekts „Eine gelungene Mischung“, welches in Zusammenarbeit mit der Fondation INFA durchgeführt wurde, setzten sich 27 junge Menschen mit Migrationshintergrund in der beruflichen Eingliederung am Berufskolleg am Haspel in Wuppertal und am Ausbildungszentrum SFM AD in Stains mit dem Thema „Umgang mit der Pandemie in Europa“ auseinander. Das Projekt erfolgte sowohl offline als auch online: Das Lernen in nationalen Gruppen erlaubte ein vertieftes Sprachenlernen und eine intensive Auseinandersetzung rund um die Themen Freiheit, Schutz des Lebens und Solidarität. Das digitale Arbeiten in internationalen Kleingruppen ermöglichte einen persönlicheren und interkulturellen Austausch. Die informellen Momente waren für Schüler*innen und Auszubildende ein weiteres Highlight des Projekts, denn trotz der „Begegnung am Bildschirm“ war die Atmosphäre offen und herzlich.

Dieses vielversprechende Projekt macht deutlich, wie viel Potenzial in den digitalen Einheiten des Blended-learning-Formats steckt. Auch wenn der physische Austausch dadurch nicht ersetzt werden kann, empfanden sowohl das pädagogische Team als auch die Teilnehmenden die Begegnung mit dem Partnerland als gelungene Abwechslung zum Pandemie-Alltag. Ergebnis des Projektes ist ein kurzer Film, den Sie sich unter folgendem Link anschauen können: https://www.ikab.de/hybrides-gruppenaustauschprojekt-eine-gelungene-mischung/