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Deutsch-französisches Jugendwerk kämpft gegen Jugendarbeitslosigkeit - Jugendbegegnungen als Chance für den Arbeitsmarkt

Echanges_apprentis

Berlin / Paris, 3. Juli 2013

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) begrüßt die Anstrengungen der Staats- und Regierungschefs sowie der Arbeitsminister der EU-Länder, die sich am 3. Juli auf dem europäischen Jugendarbeitsgipfel in Berlin getroffen haben.

Während, mit Ausnahme von Deutschland, vor allem die 15-24-Jährigen in Europa von Arbeitslosigkeit bedroht sind, setzen die DFJW-Programme auf konkrete Maßnahmen, um die Beschäftigungsfähigkeit von jungen Menschen zu erhöhen. Dabei stützt sich die internationale Organisation auf 50 Jahre Erfahrung im Bereich der interkulturelleren Mobilität und dem Erwerb von Sprachkenntnissen, die Schlüsselkompetenzen für den europäischen Arbeitsmarkt sind.

4.000 Austauschprogramme zum leichteren Zugang auf den Arbeitsmarkt

Das DFJW verwendet 23,2% seines Interventionsbudgets für berufsbildende Programme, wie beispielsweise Betriebspraktika, Austausche während der Berufsausbildung, Berufseinstiegsprogramme oder Stipendien für berufliche Projekte im Partnerland. Sein Ziel ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern und ihnen durch Auslandserfahrungen Zusatzqualifikationen zu ermöglichen. Dabei arbeitet es eng mit Berufsschulen, Handwerkskammern, Unternehmen und Hochschulen in den beiden Ländern zusammen.

Mit einer Vielzahl an Programm kommt das DFJW den Bedürfnissen junger Menschen, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, entgegen: Doktoranden oder Schulabbrecher, Künstler, junge Handwerker oder Unternehmer. Im Januar 2013 hat das DFJW zudem den deutsch-französischen Praktikantenstatus PRAXES eingeführt. Dieser bietet einen rechtlichen Rahmen mit Versicherungsschutz für junge Menschen in beruflichen Übergangssituationen, die unabhängig einer Ausbildungseinrichtung ein Praktikum absolvieren wollen.

Berufsausbildung und Kontakte mit Unternehmen ist eines der großen Pilotthemen des DFJW. An den verschiedenen Programmen und Begegnungen nehmen jährlich 13.000 junge Menschen teil.

Mehr Informationen unter: www.dfjw.org/schwerpunktthemen/berufsausbildung

Kontact:
Florence Batonnier / Wiebke Ewering
Tel.: 01 40 78 18 43 / 45
batonnier@ofaj.org / ewering@ofaj.org