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Drittortbegegnungen im beruflichen Austausch

Auf einen Blick

projektorientierter Austausch zwischen einer deutschen und einer französischen Einrichtung der beruflichen Bildung, einer berufsbildenden oder landwirtschaftlichen Schule. Die Auszubildenden, Berufsschüler bzw. Lehrlinge beider Einrichtungen sind gemeinsam in einer Jugendherberge oder einem Jugendgästehaus in Deutschland oder Frankreich untergebracht. Beispiel: Berufsschüler aus Pirmasens und Dieppe treffen sich zu einem gemeinsamen Projekt in Dresden.

Unterstützung: pauschaler Zuschuss zu den Fahrtkosten, Aufenthaltskosten bis zu 15 € pro Tag und Teilnehmer; Programmkosten bis zu 250 € pro Programmtag (maximal 10 Tage); Sprachanimation bis zu 150 € pro Programmtag (maximal 10 Tage). Treffen zur Vorbereitung bzw. Auswertung des Austauschs können ebenfalls gefördert werden.
Programmdauer: 4-21 Tage. An- und Abreisetag werden als 1 Projekttag gerechnet. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt 4 Projekttage, d.h. 4 Übernachtungen
Zahl der geförderten Teilnehmer: bis zu 50 Personen, Betreuer eingeschlossen. Das Verhältnis der Teilnehmer aus beiden Ländern darf in keinem Fall unter einem Drittel zu zwei Dritteln liegen.
Alter: bis 30 Jahre (keine Altersbegrenzung für die Betreuer)
Förderverfahren: Anträge werden beim DFJW über die zuständige Schulbehörde (bzw. in Bayern über den Bayerischen Jugendring) eingereicht. Anträge aus den Ländern Berlin, Bremen und Hamburg werden direkt beim DFJW eingereicht. Die Einrichtung, in deren Land die Begegnung stattfindet, stellt den Zuschussantrag für die Teilnehmer beider Schulen.
Antragsfrist: spätestens 3 Monate vor Beginn des Projekts

Sie haben vor, einen Gruppenaustausch an einem anderen als Ihrem Heimat- bzw. Partnerort, also an einem Drittort (in Deutschland oder in Frankreich), zu organisieren. Diese Form der Begegnung ermöglicht es den deutschen und französischen Schülern, sich außerhalb ihres gewohnten familiären und schulischen Rahmens zu treffen und gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Sie basiert nicht auf der Aufnahmebereitschaft der Familien. Die deutsche und französische Gruppe sind gemeinsam in einer Jugendherberge, einem Schullandheim o.ä. untergebracht. Dies trägt dazu bei, familiäre und soziale Ungleichheiten zwischen den Schülern auszugleichen. Die LehrerInnen der Partnerschulen einigen sich im Vorfeld der Begegnung gemeinsam auf den Programmort und auf ein Thema für den Austausch. Es empfiehlt sich, die beteiligten Schüler in die Auswahl des Projektthemas mit einzubeziehen bzw. sie schon vor Beginn der Begegnung auf die Thematik und die Begegnungssituation vorzubereiten. 

Der Antrag auf Bezuschussung einer Drittortbegegnung wird von der Gruppe gestellt, in deren Land die Begegnung stattfindet. Es können maximal 50 Teilnehmer gefördert werden, wobei eine gleichmäßige Beteiligung von deutschen und französischen Teilnehmern gewährleistet sein muss. (Das Teilnehmerverhältnis darf in keinem Fall unter 1/3 zu 2/3 liegen!). Die Förderung beinhaltet einen Fahrtkostenzuschuss (siehe Tabellen in den Richtlinien des DFJW ab S. 98ff.), einen Aufenthaltskostenzuschus sowie Zuschüsse zu Kosten für Programm und Sprachanimation.

Formular für die Antragstellung:

Formulare für die Abrechnung:

Alle Formulare sind im PDF-Format. Sie können alle PDFs am Bildschirm ausfüllen, speichern und ausdrucken. Dazu speichern Sie bitte das PDF auf ihrer Festplatte und öffnen Sie es mit der neuesten Version des Acrobat PDF Readers. Sie kann unter http://get.adobe.com/de/reader heruntergeladen werden.