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2017 liegt seit kurzer Zeit hinter uns. Wenn Sie das Jahr in 3 Wörtern beschreiben müssten, welche wären das?

Die drei Worte die uns einfallen sind :

1. Wahlen : Obwohl der politische Kontext in Deutschland und Frankreich unterschiedlich ist, haben die Wahlen in den beiden Ländern die Europafrage in den Mittelpunkt vieler Diskussionen gerückt.

2. „Unser DFJW“ : Es handelt sich dabei um eine interne Initiative, die zu einer neuen Arbeitsorganisation geführt hat. Wir erhoffen uns davon noch mehr effizientes Arbeiten und, für unsere Partner, mehr Klarheit über die Abläufe in unserer Einrichtung.  

3. Öffentliche Aufmerksamkeit : Der deutsch-französische Ministerrat  am 13. Juli in Paris, in Anwesenheit vonEmmanuel Macron und Angela Merkel, die Tour de France, die in Düsseldorf startete, oder Frankreich als Gast der Frankfurter Buchmesse – das DFJW war bei vielen Ereignissen vor Ort!

Auf welche Projekte können wir uns 2018 freuen?

Für 2018, erwarten wir:

  • viele deutsch-französische Begegnungen, groß oder klein, die auch Drittländer mit einbeziehen, beispielsweise aus dem Mittelmeerraum ;
  • Erfolg für den Zentralen Servicebereich. Diese neue Einheit zielt darauf ab, die Verwaltung von Zuschussanträgen zu optimieren ;
  • eine große Jugendbegegnung mit europäischer Dimension aus Anlass des Ende des Ersten Welkrieges vor 100 Jahren. Wir wollen außerdem zum Schreiben einer gemeinsamen Geschichte beitragen, und dabei (unbedingt) nationale Erinnerungen respektieren. Dies ist ein Glücksspiel im aktuellen europäischen Kontext, in dem viele sich zurückziehen und wir ein Wiederaufleben des Nationalsozialismus bebachten müssen. 

2018 feiert das DFJW auch 55-jähriges Bestehen. Wie blicken Sie auf diese 55 Jahre zurück?

Es ist bisher gelungen, jede neue Generation für die deutsch-französische Zusammenarbeit zu sensibilisieren. Das DFJW hat dazu beigetragen, dass das deutsch-französische Verhältnis eine besondere und privilegierte Beziehung ist, die sich durch Generationen zieht. Wir haben uns fortwährend  an die Praktiken und Erwartungen junger Menschen angepasst. Dabei ist der Europagedanke immer wichtiger geworden.

Im vergangenen Jahr waren fast 16% der Teilnehmenden an DFJW-Austauschprogrammen Jugendliche mit besonderem
Förderbedarf. Inwiefern kann diese Zielgruppe auch 2018 verstärkt erreicht werden?

Dass die Teilnehmer an den vom DFJW unterstützten Programmen noch mehr die Diversität unserer Gesellschaften abbilden: das ist die Herausforderung, sowohl heute als auch morgen. Mehr Netzwerkarbeit, die sich an unsere Zielgruppen richtet, also benachteiligte Jugendliche die mit sozio-ökonomischen Problemen konfrontiert sind. In diesem Sinne werden wir die Netzwerke Diversität und Partizipaion zwischen Paris, Berlin, Brandenburg, Ile-de-France, sowie Hauts de France und Nordrheinwestfalen ausbauen. Interkulturelles Training für Jugendakteure, verstärkte Information und Kommunikation, bessere finanzielle Ausstattung, insbesondere für den schulischen Austausch.