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Übergeordnetes Ziel war es, einen bildungspolitischen Beitrag zum gegenseitigen Demokratieverständnis zu leisten sowie das Verstehen der unterschiedlichen Wahlsysteme, der politischen Parteien und politischen Kulturen in beiden Ländern zu fördern. Das politische Engagement von jungen Leuten sowie die Bedeutung der europäischen Einheit waren ebenso Themen wie die mediale Berichterstattung in beiden Ländern. Die Teilnehmenden konnten Gespräche mit Kandidaten unterschiedlicher politischer Couleur zur Assemblée Nationale und mit jungen, parteipolitisch engagierten Wahlhelferinnen und Wahlhelfern führen. Der Austausch mit einem deutschen Parlamentsassistenten an der Assemblée Nationale sowie die spezifischen Erfahrungen zur französischen Wahl einer deutschen Journalistin waren darüber hinaus sehr aufschlussreich. Beim Besuch der letzten Abschlusskundgebungen gab es direkten Kontakt zu ehemaligen Ministern, Abgeordneten, Kandidaten und Parteianhängern. Am Wahltag selbst wurden Wahllokale besichtigt, um sich ein Bild von der französischen Stimmabgabe zu machen.

Unterwegs waren die Teilnehmenden stets mit Mikrofon und Aufnahmegerät, um Impressionen einzufangen und Gespräche aufzuzeichnen. Das Seminar wurde von einem Medienpädagogen und Hörfunkjournalisten begleitet, mit dessen Hilfe die Gruppe eine eigene Radiosendung konzipierte, die eine Art Zusammenfassung vier spannender Tage darstellt. Diese wird zu hören sein vorerst am 29.6. von 19 bis 20 Uhr in Hamburg auf TIDE 96,0 (und im Livestream auf www.tidenet.de/radio), am 3.7. von 17 bis 18 Uhr in Thüringen im Wartburg-Radio auf 96,5 MHz (und im Livestream via www.wartburgradio.org).

Das Seminar in Paris bildete den ersten Teil, die Fortsetzung wird vom 21. bis 25. September 2017 anlässlich der Wahlen zum deutschen Bundestag in Berlin stattfinden. Die Ausschreibung finden Sie hier.