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Möglich wurde diese Begegnung auch dank der Unterstützung des Auswärtigen Amtes. Das Westbalkan-Jugendwerk  hat vor einigen Monaten seine Arbeit aufgenommen. Das einwöchige Seminar fand im Rahmen einer Reihe von Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von RYCO statt. Vorausgegangen war dieser Fact-Finding-Mission ein eintägiges Arbeitstreffen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR), an dem Jugendforscherinnen und –forscher des Westlichen Balkans sowie Mitarbeitende des DFJW, des Forscher-Praktiker-Dialogs sowie europäischer Forschungsprojekte teilnahmen, um mögliche Forschungsbereiche für RYCO zu erörtern.

Nach einer Diskussion mit dem Generalsekretär des DFJW, Dr. Markus Ingenlath tauschte sich das RYCO-Team am ersten Seminartagmit Staatsminister Michael Roth und Christian Hellbach, Sonderkoordinator für den Westbalkan, die Türkei und den EFTA-Staaten, und mit Sabine Stöhr, Leiterin des Westbalkan-Referats im Auswärtigen Amt aus. Bei den Gesprächen ging es um die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen von RYCO als junges und erfolgversprechendes Jugendwerk in der Balkanregion. 

Der zweite Tag war der Erinnerungsarbeit gewidmet. Das RYCO-Team besuchte historische Stätten wie das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Denkmal für  verfolgte Homosexuelle unddas Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma. Abschluss des zweiten Seminartages war ein Besuch im Berliner Anne-Frank-Zentrum. 

Am dritten Tag informierten sich die Seminarteilnehmerinnen und –teilnehmer über praktische Fragen der Alltagsarbeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DFJW und des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) berichteten von ihren Erfahrungen und gaben Empfehlungen für die praktische Ausgestaltung der interkulturellen Jugendarbeit in den Organisationen. 

Abschließend unterzeichnete der Intendant der Deutschen Welle, Peter Limbourg, und RYCO-Generalsekretär von RYCO,Djuro Blanusa, ein „Memorandum of Understanding“ über eine Medien-, Projekt- und Weiterbildungspartnerschaft zwischen der Deutschen Welle und RYCO.