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Der Klimawandel geht uns alle etwas an, da sich seine Folgen überall auf der Welt bemerkbar machen und machen werden. Um einer drastischen Verschlechterung der globalen Lebensumstände vorzubeugen gibt es nur eine Lösung: die internationale Zusammenarbeit. Mit dem Pariser Klimaabkommen, das letztes Jahr auf der COP21 verabschiedet wurde und im November diesen Jahres in Kraft trat, wurde ein neuer Rahmen für die kollektiven Reduktionsbemühungen der klimaschädlichen Treibhausgase geschaffen. Wie man die in Paris beschlossenen Ziele umsetzen möchte, wurde nun auf der COP22 in Marrakesch ausgehandelt.

Da der Klimawandel vor allem die heute jungen Menschen betreffen wird, ist die Einbindung der Jugend in den Kooperationsprozess wichtig. Aus diesem Grund hat das DFJW eine deutsch-französisch-marokkanischen Jugenddelegation auf die COY12 (die Jugendkonferenz der COP22) entsandt. Was die Jugendlichen in dieser spannenden Woche erlebt haben, erzählen sie uns in ihren Erfahrungsberichten.

Dieser Aufenthalt in Marokko war eine unglaubliche Erfahrung für mich! Meine Gruppe und die Vielseitigkeit des Programms haben mir sehr gefallen. Obwohl die Teilnehmer dieses Projekts aus drei verschiedenen Ländern kamen war die Atmosphäre sofort einzigartig und vertraut. Nicht nur hatten wir die Chance, an der COY12 (Jugendkonferenz) teilzunehmen, sondern wir konnten darüber hinaus selbst direkt aktiv werden, indem wir gemeinsam eine Wiederaufforstungsaktion durchführten! All dies, unsere Zeit in Marrakesch und die umfassenden Diskussionen zwischen den Teilnehmern der Delegation machen diese Reise unvergesslich.

  • Yolanda Stabel

Im Anschluss an das Forum in Hamburg im September 2015 und die COP21 in Paris im Dezember wurde ich von Mona kontaktiert, um die Erfahrung weiterzuführen und in die dritte Projektphase einzusteigen: die COP22 in Marrakesch und die erste konkrete Aktion – die 100 Bäume für Mejat. Begeistert, auf ein Neues an der Entwicklung der „Der Planet in Deinen Händen!“ teilnehmen zu dürfen, konzentrierten sich unsere Aktionen auf die COY12, wo wir den Workshop „Change yourself“ leiteten, der sehr gut angenommen wurde und Anlass für schöne Austauscherfahrungen bot. Der einzige Wehrmutstropfen:  Ein weiteres Mal befanden wir uns ausschließlich im Kreise bereits von der Sache Überzeugter – zwar Jugendliche aus aller Welt, aber dennoch ausschließlich Überzeugte. Ich gehe glücklich und mit gleicher Motivation zurück nach Hause, aber ich stelle mir immer noch die Frage, wie man mehr Menschen erreichen kann.

  • Robin Boxewski

Die COP22 mit dem DFJW war eine an vielen Formen von Austausch reiche Erfahrung: Wissens- und Know-How-Austausch, aber vor allem auch  Kulturaustausch. Dynamisch und stark an Vorschlägen hatte ich das Vergnügen Teil dieser Gruppe zu sein, die für mich eine Familie geworden ist. Danke an das DFJW, das mir dieses Abenteuer ermöglicht hat.

  • Djalo Kadiatou

Artikel und Übersetzung: Lucia Preiss