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„Eurodame, help!“ ist ein sich an Animationsfilm-Studenten richtender Wettbewerb, der von „Européens sans frontières“ mit Unterstützung der  Europäischen Kommission und des DFJW organisiert wurde. Mit einem für alle zugänglichen Format, dem Kurzfilm, soll eine möglichst breite Öffentlichkeit für die Flüchtlingsfrage sensibilisiert werden. Der 24-jährige Giacomo Lezzerini studiert Animationsfilm und konnte mit seinem Beitrag den Wettbewerb für sich entscheiden. Wir haben ihm im Interview einige Fragen gestellt:

Was hat Sie dazu gebracht Animationsfilm zu studieren?
Ich denke, dass vor allem die japanischen Animes, die ich während meiner Kindheit geschaut habe, mich in dieser Entscheidung stark beeinflusst haben. Speziell Dragon Ball Z hat mich stark beeinflusst. Mit nur 5 Jahren habe ich dann die Filme von Hayao Miyazaki entdeckt. Noch heute zählen Akira Toriyama und Hayao Miyazaki zu meinen Lieblingsregisseuren.

Wie kamen Sie zur Idee für diesen Kurzfilm?
Auf das Projekt Eurodame wurde ich durch meine Hochschule aufmerksam, weil essich direkt an uns Animationsstudenten richtete. Das Flüchtlingsthema sagte mir direkt zu, da ich die Idee mochte, mit meinen eigenen Mitteln einen Beitrag zu leisten. Gleichzeitig konnte ich an einem Animationsprojekt arbeiten und so weitere professionnelle Erfahrung sammeln.

Wie lief der Entstehungsprozess ab?
Das Drehbuch wurde von „Européens Sans Frontières“ bereits vorgegeben und meine Aufgabe beschränkte sich auf die Verbildlichung. So hatte ich die Möglichkeit, das Storyboard, die Figuren und die Kulissen selbst zu entwerfen. Das Animationsstudio „Amopix“ aus Straßburg machte sich dann an die Umsetzung, sprich die Animation der Figuren, die Kolorierung, das Neukalibrieren der Farben und das schlussendliche Zusammensetzen der Einzelteile.

Welche Projekte stehen für die Zukunft an?
Im Moment konzentriere ich mich auf das Beenden meines Studiums und bin gespannt, was mich danach erwartet!

Sehen Sie hier den preisgekrönten Kurzfilm: