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Was braucht man, wenn man jung und motiviert ist und seinen Abschluss in der Tasche hat? Arbeitserfahrung! Und wenn man diese im Ausland sammeln kann – umso besser! Das DFJW bietet seit 30 Jahren das Programm Arbeit beim Partner - Travailler chez le partenaire an. Darunter sind 40 Stellen auf beiden Seiten des Rheins zu finden.

Im Juni haben sich die Arbeitgeber und jungen Berufstätigen in Frankfurt getroffen. Eine gute Gelegenheit, sich das Programm näher anzuschauen. Die Voraussetzungen für diese Posten: sie sind auf 12 Monate begrenzt. Außerdem wird es erwünscht, dass der Bewerber einen Universitätsabschluss hat. Man sollte unter 31 Jahre alt sein und in deutsche und französische Sprachkenntnisse vorweisen können. Denn die Deutschen arbeiten in Frankreich und die Franzosen in Deutschland. Eine Garantie, dass der Teilnehmer auch interkulturelle Gewinne mitbringt. Die Bereiche, in denen diese Posten ausgeschrieben werden, sind: Bildungswesen, Jugendarbeit und im Bereich des interkulturellen deutsch-französischen und europäischen Jugendaustausches. Die Zugpferde des DFJW, das einen Teil der Posten finanziert.

Die Arbeitgeber und die jungen Berufstätigen profitieren beide vom Programm. Die Aufnahmeorganisationen sind häufig gemeinnützige Vereine und auf externe Geldgeber für ihre Projekte angewiesen, die Angestellten können ihre Sprachkenntnisse ausbauen und haben eine Chance, diesen Job als Sprungbrett für eine weitere Stelle zu nutzen. „Mit diesem ersten Job kommen die jungen Absolventen aus dem Teufelskreis aus nicht endenden Praktika heraus“, erklärt Karl Boudjema, Chef des DFJW-Referats Berufsausbildung und Hochschulaustausch. „Wir möchten, dass möglichst viele junge Leute von diesem Programm profitieren können – daher die Begrenzung auf ein Jahr.“

Unter den „Ehemaligen“, die an dem Treffen teilgenommen haben, sind einige, die auch weiterhin im deutsch-französischen Bereich arbeiten und jetzt selbst Personen vom Programm Arbeit beim Partner bei sich angestellt haben. Wie es zum Beispiel der Fall ist für die deutsch-französische Plattform für junge Künstler in Lyon. Ein anderes Beispiel aus dem Bereich der Bildungsarbeit ist eine europäische Projektstelle an der Universität in Göttingen. Andere arbeiten jetzt freiberuflich und leiten interkulturelle Treffen für Kinder und Jugendliche – eine Leidenschaft, die während der Zeit im Programm Arbeit beim Partner entdeckt wurde. Während der Konferenz, die einige Tage gedauert hat, haben die jungen Berufstätigen ihre Erfahrungen ausgetauscht, ihre Entdeckungen und Erwartungen an die Zukunft untereinander geteilt und sich untereinander beraten, wie man im anderen Land am besten leben kann. Und bestimmt wird dies nicht das einzige Treffen sein, bei dem sie sich im Berufsleben sehen.

Einige der Teilnehmer waren zweisprachig, andere haben die Partnersprache gerade gelernt. Einige haben den Posten angenommen, ohne große Kenntnisse über das Programm Arbeit beim Partner zu haben. Andere haben direkt danach gesucht. Jeder hat auf jeden Fall den Posten gefunden, der zu einem passt – in der Kunstbranche, in der Berufsausbildung, im Sportbereich, im Verlagswesen, bei der Organisation von interkulturellen Projekten oder bei der Organisation von Kindertreffen. Die Posten werden jedes Jahr neu ausgeschrieben – also schauen Sie regelmäßig auf der Seite des DFJW vorbei.