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Hannah und Laure waren als DFJW-Bloggerinnen live vor Ort. Heute berichten die beiden, welche spannenden Erlebnisse ihre Tage in Frankfurt prägten:

Unser erster Tag in Frankfurt hielt bereits ein Highlight bereit: Bei der offiziellen Messeeröffnung durften wir dem französischen Präsidenten Macron und Bundeskanzlerin Merkel die Hand schütteln. Die Aufregung stieg minütlich – und sogar in der Tagesschau sind wir Freiwilligen kurz aufgetaucht. Mittwochs ging es dann richtig los mit unserem Projekt. Vor Ort waren mehrere Gruppen vereint: acht Blogger aus Frankreich und Deutschland, die Studenten der Graphik- und Designschule École Estienne sowie Radioredakteure von Radio France. Gemeinsam haben wir fünf Tage lang für Frafra2017 gearbeitet. Jeden Morgen haben wir uns zur Redaktionssitzung getroffen und überlegt, wer von welchen französischen Veranstaltungen berichten könnte. Danach ging es dann an die Arbeit: Es wurde aufmerksam französischen Autoren gelauscht, es wurden Interviews geführt, fotografiert, die Social-Media-Kanäle bedient und natürlich gebloggt. Laure und ich haben uns gemeinsam um den OFAJ-Instagram-Account sowie den Account von Frafra2017 gekümmert. Den ganzen Tag haben wir Euch mithilfe von unseren Instagram-Stories in den Französischen Pavillon mitgenommen. Mein absolutes Highlight: Laure und ich haben Éric-Emmanuel Schmitt interviewen dürfen – einer meiner Lieblingsautoren, der noch dazu unheimlich sympathisch war. Unsere deutsch-französische Zusammenarbeit lief super ab, indem wir gegenseitig unsere Texte in die jeweils andere Sprache übersetzt haben.

Ein weiterer besonderer Messemoment: wir durften Michel Houellebecq live erleben und anschließend einen Lesungsbericht verfassen. Ein gelungener Abend mit viel trockenem Humor, Diskussionen über Literatur, Rock’N’Roll und Science-Fiction! Die Textbox vom OFAJ war für uns, als große Poetry-Slam-Liebhaberinnen, ebenfalls unvergesslich. Den ganzen Tag traten deutsche und französische Poetry Slammer auf und bewiesen erneut, wie mitreißend das gesprochene Wort sein kann! Davon sind natürlich einige Schnappschüsse und berührende Zitate auf Instagram gelandet.

Und nicht zu vergessen: Jeden Abend ging es (literarisch) weiter. Mit einem Glas Wein in der Hand und einem Stück französischem Käse in der anderen, lauschten wir den Autoren auf einem Hausboot und lebten aktiv die deutsch-französische Freundschaft.

Nochmals ganz herzlichen Dank an das OFAJ für diese besondere Möglichkeit – es war eine unvergessliche literarische Woche mit einem tollen deutsch-französischen Team!