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Das Jahr 2014 wird den fußballbegeisterten Deutschen wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Nach 1954, 1974 und 1990 wurde Deutschland in Brasilien endlich zum vierten Mal Weltmeister. Auf dem Weg zum Titel musste die Mannschaft von Joachim Löw dabei auch gegen den Nachbarn aus Frankreich antreten.

Ausgerechnet im legendären „Estádio do Maracanã“ zu Rio de Janeiro stieg im Viertelfinale das große Duell der europäischen Nachbarn. Es war ein intensives und spannendes Match, das Deutschland dank eines Kopfballtores von Mats Hummels äußerst knapp für sich entscheiden konnte. Ja, ich gebe es zu. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, direkt nach dem Abpfiff ein paar kurze, nicht ganz so nette Nachrichten zu französischen Freunden zu schicken, aber als objektiver Zuschauer musste man feststellen, dass es auch die „Equipe Tricolore“verdient gehabt hätte, ins Halbfinale einzuziehen. So aber fegte die deutsche Elf im Halbfinale Brasilien vom Platz und sicherte sich im Finale gegen Argentinien den Titel.

Den Franzosen blieb ausschließlich die Erkenntnis, ein gutes Turnier gespielt zu haben. Ich kann an dieser Stelle allerdings nur all diejenigen Franzosen, die sich zu sehr von den Deutschen haben ärgern lassen, ermuntern, sich die Gesamtbilanz beider Länder gegeneinander anzuschauen. Nimmt man alle je stattgefundenen Spiele zwischen beiden Ländern zusammen führt Frankreich mit 11:9! Und geht es beim Fußball nicht letztendlich um den Spaß und das Miteinander? Ich glaube schon und beides war sicherlich nicht nur im Kinosaal des Berliner „Centre Français“, wo auf Einladung des DFJW ein deutsch-französisches Public-Viewing stattgefunden hat, ausreichend vorhanden.

Um Spaß und Miteinander geht es auch bei vielen weiteren Aktionen des DFJW rund um den Fußball. Besonders in den Grenzregionen gibt es bereits einen regen Austausch, unter anderem durch grenzüberschreitende Spiele oder den gegenseitigen Austausch von Schiedsrichtern. Aber auch allen anderen Nachwuchsteams stehen viele Wege ins Nachbarland offen. Es ist doch beispielsweise eine tolle Idee, eine Jugendbegegnung auf der Basis eines gemeinsamen Fußballturnieres zu initiieren. So ist jede Menge Spaß vorprogrammiert und auch der Austausch geschieht fast automatisch.

Informiert euch über die sportlichen Förder-und Austauschprogramme des DFJW in Zusammenarbeit mit seinen Partnern. Die Möglichkeiten, durch den Fußball Kontakte zu knüpfen und kulturelle Brücken zu schlagen, sind nahezu unbegrenzt. Und wer noch ein Urlaubsziel für das kommende Jahr sucht, besucht einfach die Fußballeuropameisterschaften 2016 in Frankreich, wo im Übrigen auch das DFJW vertreten sein wird.

Und auch du kannst uns bei der Euro 2016 unterstützen. Wie, das erfährst du hier.

 

 

Text: Thorsten / Übersetzung ins Französische: Marlène