Bei der Konferenz „Neue Perspektiven für den internationalen Jugendaustausch II: Rolle der Jugendarbeit bei der Prävention radikalen Verhaltens in Europa und im Maghreb“ trafen sich vom 1. bis 4. Dezember 2018 rund 65 Fachkräfte der internationalen Jugendarbeit sowie Jugendliche aus Deutschland, Frankreich, Algerien, Marokko und Tunesien in Hamburg.

Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, wie präventiv gegen politisch und religiös motivierte Radikalisierung vorgegangen werden kann. Sie analysierten, welche Jugendliche besonders empfänglich für Radikalisierungstendenzen sind und verschafften sich einen Überblick über die aktuelle Situation in den beteiligten Ländern. Ziel war es, existierende Präventivmethoden und -strategien des internationalen Jugendaustauschs aufzugreifen, weiterzuentwickeln und miteinander zu verbinden.

Bei Gesprächen mit Vertreter_innen der Jugend- und Bildungsministerien, der Stadt Hamburg, dem französischen Generalkonsul und der verschiedenen Kultur- und Bildungseinrichtungen wurde besonders die Rolle von Mobilität und interkulturellem Lernen hervorgehoben.

Es handelt sich um die Folgeveranstaltung, der im Oktober 2016 in Marseille durchgeführten Konferenz „Neue Perspektiven für den Internationalen Jugendaustausch: Gemeinsame Strategien aus Deutschland, Frankreich, Algerien, Marokko und Tunesien“ zur Gründung eines euro-mediterranen Fachkräftenetzwerks.

An der diesjährigen Konferenz waren folgende Vereine beteiligt: dock europe e. V., Fondation INFA, Association horizon pour le développement et la citoyenneté Association TIWIZI, IKAB-Bildungswerk e. V., Club Culturel Ali Belhoauane (CCAB), Association étoile culturelled’Akbou.

Die Veranstaltung wurde vom DFJW, dem Auswärtigen Amt und der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert.