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Mit der Unterstützung vom DFJW organisiert die Université Sorbonne Nouvelle - Paris III kommenden Donnerstag und Freitag, 23.-24.März 2017, ein internationales Kolloquium zum Sprachenlernen im Tandem. Zeitgleich findet an der Universität Greifswald eine internationale wissenschaftliche Tagung zum Fremdsprachenlernen im Tandem in der tertiären Bildung statt. Einer der Höhepunkte wird eine Videoschaltung zwischen beiden Hochschulen am Freitag, dem 24. März sein.

Im Rahmen dieser beiden Veranstaltungen wird der neue wissenschaftliche Arbeitstexte des DFJW „Kompetenzentwicklung durch das Lernen im Tandem: Akteure, Ressourcen, Ausbildung“ vor Fachpublikum vorgestellt. Diese deutsch-französische Studie, die von einem binationalen Forscherteam der  Université de Lorraine – CRAPEL und der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt wurde, beschäftigt sich mit den nachfolgenden Fragen: Was wird während eines Tandemkurses gelernt? Welche sprachlichen Fort­schritte machen die Teilnehmenden? Welche Kompetenzen werden entwickelt? Was für Kenntnisse sind neben den sprachlichen erlangt worden? Weiterhin stellt sich die Frage, welche Bedingungen und Praktiken das Lernen langfristig stimulieren und Lernfort­schritte fördern. Wie kann man es den Teilnehmenden ermöglichen, sich ihrer eigenen Fortschritte be­wusst zu werden und damit die erlebte Erfahrung aufzuwerten und das Gelernte in größerem Maße für ihr Erlernen von Sprache allgemein zu nutzen?