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Wenige Tage nach der offiziellen Unterzeichnung des neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrags, dem Vertrag von Aachen, fand am 30. Januar 2019 der diesjährige DFJW-Neujahrsempfang in Paris in der Gaîté lyrique, Ort der digitalen Kunst und Musik, statt.

500 geladene Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, dem Verbands- und Kulturwesen, der formellen Bildung, der Wirtschaft sowie viele junge Menschen aus unterschiedlichen Kreisen, waren anwesend. 

Nach einer Rückschau auf das Jahr 2018 in Bildern bedankte sich die Generalsekretärin Béatrice Angrand bei den anwesenden Partnern für ihre Arbeit. Gleichzeitig hob sie die finanziellen Anstrengungen hervor, die die deutsche und französische Regierung in einem europapolitisch schwierigen Kontext unternommen haben, damit das DFJW noch mehr Kindern und Jugendlichen eine Teilnahme an Austauschbegegnungen ermöglichen kann. Dies gilt vor allem für junge Menschen, die finanziellen, sozialen oder geografischen Hindernissen ausgesetzt sind.

Sie hob einige Schwerpunkte des Jahres 2019 hervor:

  • Ausweitung unserer Aktionen im Bereich der politischen Bildung,
  • Fortführung der Diversifizierung unserer Zielgruppen
  • und unseres Engagements für Friedenpädagogik
  • Verstärkung des Angebots für Kinder unter 12 Jahren.

Diese Zielgruppe war am Abend selbst zahlreich vertreten. Motivierte Schülerinnen und Schüler aus Pariser Grund- und Mittelschulen sowie der deutsch-französischen Grundschule Lafayette, begleitet von ihren Lehrern, bereicherten den Abend mit Rap- und Gesangsauftritten auf der Bühne oder nahmen an einer spielerischen Mobiklasse.de-Sprachanimation teil.

Gabriel Attal, Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Jugend, erinnerte in seiner Rede, dass die deutsch-französische Freundschaft eine ständige Eroberung sei und wie wichtig es sei, allen jungen Menschen die Möglichkeit zu geben an einem Austausch teilzunehmen, da sich die Beziehung zu Europa nicht in Büchern erlernen ließe.

Pascal Hector, Gesandter der Deutschen Botschaft in Paris unterstrich, dass „wir die Europäische Union brauchen. Und damit diese funktioniert, benötigt es den deutsch-französischen Motor.“

Zum Abschluss des Abends bot die deutsche Band OK KID dem Publikum Hip-Hop-Sounds mit hypnotischen Synthesizern und ermunterte mit skandierten Texten zu zivilgesellschaftlichem Engagement.

Im Oktober 2018 veröffentlichte die Band ein neues Album „Sensation“ und wurde bei 1Live Krone in der Kategorie Bestes Album des Jahres nominiert.