Pressekonferenz zu den DFJW-Juniorbotschaftern in der deutschen Botschaft

Am 12. Juni 2017 in Paris

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich, Dr. Nikolaus Meyer-Landrut, lud zur Pressekonferenz, um die Bedeutung des Engagements der DFJW-Juniorbotschafter für die deutsch-französische Freundschaft, den Jugendaustausch und das Erlernen der Partnersprache hervorzuheben.

Die deutsche Botschaft in Frankreich möchte gerade in diesem in Deutschland wie in Frankreich entscheidenden Wahljahr seinen Einsatz für den Deutschunterricht in Frankreich verstärkt fortsetzen, so Nikolaus Meyer-Landrut. Gerade im Kontext der erneut erwachten Diskussion um die zweisprachigen Klassen, die im Zuge einer Schulreform in Frankreich Anfang dieses Schuljahres zunächst abgeschafft werden sollten, verdiene dieses Thema besondere Beachtung.

Generalsekretärin Béatrice Angrand betonte, dass das DFJW als enger Partner der Botschaft die Förderung des Sprachunterrichts ebenfalls im Zentrum seiner Tätigkeit sieht. Sie helfe dabei, eine genaue Kenntnis des Partnerlandes zu erlangen, um Vorurteilen, die leider immer noch vorhanden sind, entgegen zu wirken. In dieser Hinsicht spielen die Juniorbotschafter eine wichtige Rolle: Sie motivieren junge Menschen, indem sie ihnen die Angst vor der anderen Sprache nehmen, sie zum Austausch mit dem Nachbarland anregen oder ihnen deutsch-französische Projekte vorstellen, die in allen Regionen Deutschlands und Frankreichs stattfinden. Sie organisieren Podiumsdiskussionen und Informationsveranstaltungen, kulturelle, sportliche oder kulinarische Projekte, unterstützen Städtepartnerschaften und schaffen regionale Netzwerke.

Während der Pressekonferenz, bei der auch Stefan Brunner, stellvertretender Leiter des Goethe Instituts Paris, anwesend war und die Angebote des Goethe Instituts im Sprachenbereich vorstellte, berichteten Juniorbotschafter aus verschiedenen Regionen von ihrer Tätigkeit und stellten sich den Fragen der Journalisten.

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