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Es ist die unglaubliche Geschichte der beiden Städte Chalampé und Neuenburg am Rhein, die im Elsass und Baden-Württemberg liegen, sowie ihrer beiden Fußballclubs: le Chalampé Club und FC Neuenburg 1920. Die Städte liegen zu beiden Seiten des Rheins, vier Minuten braucht es mit dem Auto von einer Stadt zur anderen.

Die Fußballclubs spielen in der regionalen Liga im jeweiligen Land. Dennoch kennen sich die Spieler beider Mannschaften sehr gut, denn die beiden Clubs hatten die Möglichkeit sich mehrere Male zu treffen: Die Spieler vom Chalampé trainieren regelmäßig auf dem Platz von Neuenburg am Rhein, weil er in einem besseren Zustand ist. Allerdings ist die Platznutzung aus versicherungstechnischen Gründen nur halbamtlich. Dieses Jahr haben die Clubs deshalb beschlossen, sich für eine außergewöhnliche deutsch-französisches Kooperation zusammenzutun:  Die Errichtung des ersten deutsch- französischen Fußballstadions, in dem sie dann gemeinsam, auf der Grenze, spielen wollen. Aber was macht man mit dem Wasser des Rheins?

Die Fußballclubs beschlossen deshalb junge Franzosen und Deutsche, die den Deutsch-Französischen Freiwilligendienst im Bereich Sport des DFJW gemacht hatten, um freiwillige Unterstützung zu bitten.  Alle zusammen haben sie eine einmalige Einrichtung geschaffen: Ein Fußballstadion mit Kunstrasen, kurzfristig errichtet auf der Brücke, die die beiden Städte, sowie die französische D39 und die deutsche 378 verbindet. Die Freiwilligen und die Clubs haben an diesem Projekt sechs Monate gearbeitet und wurden von lokalen Sponsoren, sowie vom DFJW finanziell unterstützt.

Die Einweihung des einmaligen Stadions, 100 % Grenze und 100 % deutsch-französisch, wird am Samstag, den 4. Juni 2016 um 15 Uhr stattfinden. Fußballfans oder Deutsch-Franzosen (oder beides), wir hoffen, ihr erscheint zahlreich zu diesem außergewöhnlichen Ereignis. Unsere DFJW-Juniorbotschafter sind auch mit von der Partie, auf dem Platz, aber natürlich auch auf den Tribünen mit ihren DFJW-Informationsständen, wie immer.