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Am 28. November 2017, trafen 24 schwerhörige und gehörlose Jugendliche im Rahmen eines deutsch-französisch-polnischen Theaterprojekts, zu einem informellen Austausch auf Dr. Markus Ingenlath, Generalsekretär, Béatrice Angrand, Generalsekretärin des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), sowie Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und seinen französischen Amtskollegen Jean-Benoît Dujol, interministerieller Delegierter für Jugendfragen, Direktor der Abteilung für Jugend, Erwachsenenbildung und Vereinswesen.

Die Begegnung fand in Kooperation mit dem Centre Français de Berlin, der Margarete-von-Witzleben-Schule Berlin, dem Verein Peuple et culture, dem Institut National pour jeunes Sourds en France und dem Głuchoniemych-Institut Warschau statt.

Das Projekt stellt für die Jugendlichen eine Möglichkeit dar, sich mit anderen auszutauschen und dabei kulturelle und sprachliche Vielfalt zu erfahren. Auch der Grad ihrer Schwerhörigkeit ist heterogen – einige Jugendliche sind in der Lage, sich mündlich auszudrücken oder verfügen über Geräte, mithilfe derer sie ohne Vermittlung Gesprächen folgen können.

Es ist eine Grundüberzeugung des DFJW, dass diese Projekte wirklich allen offenstehen müssen, und dass Diversität auch Chancengleichheit bedeutet. Diese Veranstaltung unterstreicht unser Engagement für die Inklusion von Jugendlichen mit verschiedenen Hintergründen, ob durch interkulturelle Projekte oder durch Individualaustausch, etwa im Rahmen eines Deutsch-Französischen Freiwilligendienstes. Der Austausch, der die internationale Mobilität der Jugendlichen und damit auch ihre persönliche Entwicklung fördert, steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.