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Anlässlich unserer beiden Neujahrsempfänge, die am 18. Januar in der Gaîté lyrique in Paris und am 24. Januar im Kesselhaus in Berlin stattgefunden haben, betonten die Generalsekretäre Béatrice Angrand und Dr. Markus Ingenlath zu Ehren des 55. Geburtstages des Elysée-Vertrages und des Deutsch-Französischen Jugendwerks den gemeinsamen Wunsch des französischen Präsidenten, der Bundeskanzlerin, der Assemblée Nationale sowie des deutschen Bundestages, die deutsch-französische Achse zugunsten Europas zu vertiefen. Da dieses Vorhaben nur durch die Mitgestaltung junger Menschen gelingen kann, seien Mobilitäts-und Austauschprogramme unbedingt weiterhin aktiv zu fördern. Der Generalsekretär und die Generalsekretärin erinnerten an das Ziel, zukünftig 20 % der Jugendlichen durch unsere Programme erreichen und für einen Auslandsaufenthalt sensibilisieren zu wollen, die ohne die Unterstützung des DFJW nicht die Möglichkeit hätten, an Austauschprogrammen teilzunehmen und, im Zuge ihres Auslandsaufenthaltes auf diese Weise ein Zugehörigkeitsgefühl zum Partnerland und zu Europa zu entwickeln.

Die Abendveranstaltungen standen ganz unter dem Zeichen der Kunstform des Streetart, denn sie stellt eine der künstlerischen Ausdrucksformen von Jugendlichen da, der über die Grenzen verbindet.

Die jungen Künstler, die bisher wenig im deutsch-französischen Bereich tätig sind, und sich in ihren Vereinen und Künstlerkollektiven für Themen wie Begegnung, Zusammenleben und Integration einsetzen, haben ein tolles Bühnenprogramm hingelegt:  

Riks, Romano und Tiez des Pariser Street-Art Kollektivs Le Mouvement machten mit ihren Collagen von Paaren unter bunten Regenschirmen den Anfang, und hoben damit Werte wie den Austausch zwischen den Kulturen und Toleranz hervor. Diese teilen sie mit dem französisch-syrischen Rapper-Duo Oxyria und den Hip Hop Gruppen Poetics und Sarcellite des Vereins GS Movement.

Das französisch-deutsch-griechische Graffiti-Projekt des Vereins A Coup D’Zik erregte die Aufmerksamkeit des Publikums mit seiner für den Abend eigens angefertigten Freske anlässlich des 55. Jahrestags des Elysee-Vertrags.

Eine Ausstellung von deutsch-französischen Tandems der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Alfred Nobel aus Clichy-sous-Bois war ebenfalls ein voller Erfolg in Paris.

In Berlin wurde ein Video der Ausmalaktion XXL des in Berlin lebenden französischen Künstlers SP38 ausgestrahlt, die im Rahmen des Jour de Fête am 15. und 16. Juli 2017 realisiert wurde.

Im Anschluss an den Jahresrückblick, der an die Höhepunkte des Jahres 2017 erinnerte, lobten politische Vertreter wie der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer und der Gesandte der deutschen Botschaft Dr. Pascal Hector die Arbeit des DFJW. In Berlin erläuterte Dr. Ralf Kleindieck, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dass Deutschland und Frankreich Europa 2018 neuen Schwung für die Zukunft geben können. Das Deutsch-Französische Jugendwerk spiele dabei eine zentrale Rolle; denn es sei die Jugend, die wir für Europa gewinnen müssen, und es sei der Austausch, mit dem das am besten gelingt.

Die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes schließlich erklärte: „die Jugendlichen bereiten den Weg in unsere gemeinsame Zukunft. Durch ihre Erlebnisse mit dem DFJW werden sie zu Vermittlern zwischen unseren Kulturen, sogar zu Botschaftern der deutsch-französischen Freundschaft.“

Zahlreiche Partner, Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen der Jugendarbeit, des Schul-und Hochschulwesens sowie aus der Unternehmenswelt konnten auf diese Weise die Vielfalt der DFJW-Programme entdecken und besser kennenlernen. Auch der Präsident von BASF France, Thierry Herning bestätigte in Paris erneut, dass er das DFJW weiterhin dabei unterstützen wolle, junge Menschen für die internationale Unternehmenswelt zu sensibilisieren.

 

Bei beiden Veranstaltungen gab es natürlich auch ein musikalisches Angebot. In Paris begeisterte die Band Kraftklub die rund 700 Zuschauer mit engagiertem Independent Rock. Als Zugpferd der größten deutschen Rock-Festivals in Deutschland füllt die Gruppe während ihrer Tourneen alle Stadien.

In Berlin hat der DJ Rone, der berlinerischste aller französischen Produzenten der Elektro-Szene, sein neues Album „Mirapolis“ vorgestellt.

Erleben Sie hier den Abend in Bildern