Drittortbegegnungen im Hochschulaustausch

Sie arbeiten in der Hochschulbildung und haben vor, einen wissenschaftlichen Austausch woanders als an Ihrem Heimat- bzw. Partnerort zu organisieren? Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) fördert deutsch-französische Studierendenprogramme an ein

Präsentation

Sie möchten den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich fördern und Ihre Studierenden dazu anregen, über den universitären Tellerrand zu schauen?

Dieses Programm ermöglicht es deutschen und französischen Studierenden, sich außerhalb ihres gewohnten Rahmens zu treffen, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und so die Kultur des Partnerlandes kennenzulernen.

Den Programmort für den wissenschaftlichen Austausch können Sie innerhalb Deutschlands frei wählen: Je nach Disziplin und Forschungsschwerpunkt können Sie zum Beispiel Archive oder historische Stätten besuchen, ein Forschungslabor besichtigen oder ein Naturschutzgebiet untersuchen. Achten Sie bei der Vorbereitung auf die deutsch-französische Dimension Ihres Austausches und führen Sie die Teilnehmenden an Konzepte und Praktiken des interkulturellen Lernens heran. 

Gefördert werden können themenorientierte Aktivitäten mit wissenschaftlicher Ausrichtung wie Hochschulseminare, Workshops und Sommer-Universitäten. Auch Projekte zum Hochschulsystemvergleich oder mit einer starken multidisziplinären Komponente kommen in Frage. Die Studierenden können auch gemeinsame Projekte wie zum Beispiel Hochschulzeitungen auf die Beine stellen oder Projekte zur Netzwerkbildung für Studierenden, Doktorandinnen und Doktoranden initiieren.

Ziel
An einem Programm teilnehmen
Zielgruppe
Junge Menschen unter 30
Daten
jederzeit
jederzeit
Dauer des Programms
4 bis maximal 21 Tage
Behandelte Themen
Interkulturelles Lernen, Andere
Anmeldefrist
Anfragen können das ganze Jahr über gestellt werden, spätestens drei Monate vor Beginn des Projekts.
Finanzielle Unterstützung
Pauschaler Zuschuss zu Fahrt-, Aufenthalts- und Programmkosten, eventuell Sprachanimation
Einschreibemodalitäten

Veranstalter

Zusätzliche Informationen

Die Vorteile des Programms

1
Interkulturalität und berufliche Kompetenzen

Während des deutsch-französischen Austausches sammeln Ihre Studierenden wertvolle interkulturelle Erfahrungen. Die Erfahrung außerhalb der universitären Umgebung fördert außerdem ihre Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten – wichtige Soft Skills im späteren Berufsleben.

2
Andere Denkweisen kennenlernen

Die Studierenden lernen in der Zusammenarbeit mit der Partnergruppe aus Frankreich nicht nur die französische Kultur und Lebensweise kennen, sondern entdecken vor allem auch andere Denkweisen und Forschungsansätze im Hochschulbereich. Garantiert eine Horizonterweiterung!

3
Europäische Forschungszusammenarbeit

Indem Sie den wissenschaftlichen Nachwuchs zu mehr Mobilität anregen, fördern Sie langfristig den interdisziplinären Austausch und wissenschaftliche Kooperationen auf europäischer Ebene.

Wie schreibt man sich ein?

Der Antrag auf Bezuschussung einer Drittortbegegnung wird von der Hochschuleinrichtung gestellt, in deren Land die Begegnung stattfindet. Es können maximal 50 Teilnehmende gefördert werden, wobei eine gleichmäßige Beteiligung von deutschen und französischen Studierenden gewährleistet sein muss. Die Gegenseitigkeit des Austausches ist obligatorisch. Die Begegnung im anderen Land muss daher zum Zeitpunkt der Einreichung des ersten Antrags in annähernd gleicher Weise geplant und angekündigt werden.

Füllen Sie bitte das Formular für die Antragstellung aus und schicken uns den Antrag mit einer Projektbeschreibung per Post an das DFJW Paris. Das Formular muss die Originalunterschrift und den Stempel Ihrer Einrichtung enthalten. 

Bevorzugt werden Bewerbungen neuer Hochschulpartnerschaften sowie Anträge aus Bundesländern und französischen Académies, in denen der deutsch-französische Austausch erweitert werden soll (in Deutschland vor allem die neuen Bundesländer) und Programme, die im Studium anerkannt werden (ECTS).

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