Mit bunten Plakaten und Schulstreiks fordern junge Menschen weltweit derzeit in aller Deutlichkeit: Wir alle, vom Schulkind bis zur Bundeskanzlerin, müssen den Klimawandel endlich ernst nehmen und entschlossen gegen seine Ursachen und Folgen vorgehen.

Im Rahmen der Projektausschreibung „Der Planet in deinen Händen“ werden im Jahr 2021 insgesamt 20 Projekte unterstützt, die den Themenkomplex „Klima/Umwelt/Nachhaltigkeit“ in den Blick nehmen und eine deutsch-französische bzw. multilaterale Dimension haben.

2020

Kleine Rezepte für den Planeten

Beginn 2020 – Fortsetzung 2021 (hybrides Format)

Dieses deutsch-französisch-rumänische Projekt ist eine Initiative des Gemeinderates von Kindern und Jugendlichen in Solaize/Frankreich. Die Begegnung war ursprünglich als Präsenzbegegnung geplant, wurde dann aber aufgrund der Corona-Pandemie in ein hybrides Format umgewandelt. In nationalen Gruppen erstellen die Teilnehmenden verschiedene Kleinprojekte zu Themen wie Recycling, Bioprodukte und vegetarische Ernährung oder Pflanzenkunde. Die Ergebnisse präsentieren sie dann in einer Online-Session vor den anderen Gruppen und diskutieren gemeinsam darüber. Die Mairie de Solaize organisiert das Projekt. 

Grenzüberschreitendes Forum für Projekte zum Klimawandel

Ab September 2020 (digitales Format)

Eigentlich wollten Oberstufenschüler*innen des Deutsch-Französischen Gymnasiums Freiburg eine Einzelveranstaltung in Form eines deutsch-französischen Forums organisieren. Dort sollten100 Projekte für das Klima vorgestellt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Vorhaben jedoch auf ein digitales Format umgestellt werden. Das Projekt hatte großen Erfolg: Einmal pro Woche fanden während des Unterrichts deutsch-französische Online-Foren mit den Schüler*innen statt. Das Ziel: Lösungen für den Klimawandel finden.

Gärtnern fürs Klima

10. Oktober 2020 (digitales Format)

Deutsch-französische Online-Fortbildung für Lehrer*innen zum Thema „Schulgärten“.  2021 sollen Gärten in verschiedenen Schulen in Deutschland und Frankreich angelegt werden. Projektträger war das Goethe-Institut Nancy.

EuroMed Eco: Jugendforum für eine grünere Zukunft

21. Oktober – 11. Dezember 2020 (hybrides Format)

An dieser Begegnung nahmen über 80 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland, Frankreich, Algerien und Marokko teil. Während des Projekts fanden abwechselnd physische Treffen der nationalen Gruppen (z. B. thematische Stadtrallye, nachhaltiger Koch-Workshop, Öko-Challenge) und gemeinsame Online-Treffen zum Austausch über die gesammelten Projekterfahrungen statt. Projektträger war der Verein Une Terre Culturelle in Marseille.

Klimawandel, Diskurswandel („Klimaxion“)

17. November – 3. Dezember 2020 (digitales Format)

In wöchentlichen Online-Treffen zwischen jungen Erwachsenen aus Deutschland und Frankreich wurden „Öko-Challenges“ auf den Weg gebracht, in Kleingruppen zu verschiedenen konkreten Klimaschutzaktionen diskutiert und Sprachanimationen durchgeführt. Projektträger war Peuple & Culture

2021

EuroMed Eco: Jugendforum für eine grünere Zukunft

Januar – September 2021 (hybrides Format)

Vom 19. bis 23. Juli 2021 begegnen sich junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und den Ländern des Maghreb bei einem Forum für eine grünere Zukunft in Marseille. Die Vor- und Nachbereitung des Treffens findet digital statt. Das Forum ist Teil der Veranstaltung „Das interkulturelle Dorf“ mit über 10 interkulturellen Austauschbegegnungen und Weiterbildungsangeboten. So will der Projektträger Une Terre Culturelle Symbiosen zwischen den einzelnen Programmpunkten schaffen.

Mein digitales Verhalten wirkt sich auf die Umwelt aus

Januar – Dezember 2021 (hybrides Format)

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verschoben. Schwerpunkte dieser deutsch-französischen Jugendbegegnung sind Medienbildung und nachhaltigen Entwicklung. Die Treffen finden digital und physisch statt. Das Projekt wird von Ligue de l‘enseignement Bas-Rhin Illkirch-Graffenstaden organisiert, die Präsenzphase findet in Illkirch-Graffenstaden statt.

Beweg dich für den Planeten!

Januar – Dezember 2021 (hybrides Format)

Schüler*innen des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums in Duisburg und des Collège George Sand La Châtre beschäftigen sich erst virtuell und dann bei einer physischen Begegnung mit dem Thema Umweltschutz. Sie analysieren Werbeanzeigen und führen Interviews im Klassen-, Familien- und Wohnumfeld. Selbsterdachte Slogans und Gedichte werden online ausgetauscht. Während der Präsenzphase erstellen die Schüler*innen Kunstwerke aus Abfall.

Fünf Minuten für die Ökologie

Februar – Mai 2021 (hybrides Format)

Aufbau einer digitalen Plattform mit Tipps und Tricks für Umweltschutz im Alltag. Der Inhalt soll übersichtlich (maximal 5 Minuten) und gut erklärt sein, die persönlichen Vorteile und die Auswirkungen der jeweiligen Aktion auf die Umwelt aufzeigen. Die Plattform wird von zwei Jugendgruppen aus Deutschland und Frankreich betreut. Sie erstellen die Inhalte wöchentlich und wechseln sich dabei ab. Die jeweils andere Gruppe kümmert sich um die Synchronisation/Übersetzung. Die Kommunikationsstrategie soll bei einem gemeinsamen Treffen in Bremerhaven erarbeitet werden. Projektträger ist der Verein Ceméa Occitanie.

Let's not WASTE the planet

Februar – Juni 2021 (digitales Format)

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verschoben. Junge Klima-Aktivist*innen aus Deutschland, Frankreich und Polen treffen sich online, um ein internationales Netzwerk aufzubauen, das die jungen Leute bei ihren Aktionen unterstützen soll. Der Fokus liegt auf Müllverwertung, Konsumverhalten und Ressourcen(über)nutzung. Projektträger ist die Kreisau-Initiative e. V. Berlin.
Eine weitere Präsenzbegegnung ist für September in Frankreich vorgesehen.

Video „Der Planet in deinen Händen“

Februar – Juli 2021 (digitales Format)

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verlegt. Schüler*innen aus Deutschland und Frankreich entwickeln gemeinsam ein Drehbuch für einen Kurzfilm zum Thema „Der Planet in deinen Händen“. Den Film werden sie anschließend selbst drehen und der Öffentlichkeit in Stuttgart und Straßburg vorstellen. Projektträger ist das Amt für Umweltschutz Stuttgart.

Deutsch-französischer Schulgarten – „Lay Ökojardiniers“

Februar – Dezember 2021 (hybrides Format)

Projektschwerpunkt ist das Thema „Schulgarten“. Schüler*innen aus Deutschland und Frankreich lesen, schreiben und dokumentieren sich in beiden Sprachen hierzu und verfassen dann eine zweisprachige Schulzeitung. Sie stellen Überlegungen zu erneuerbaren Energien, Wasser, Bestäubung, Ökosysteme an und tauschen Infoblätter (Vogelhaus, Insektenhotels, Kompost) aus. Auch kunstorientierte Natur-Aktionen und Exkursionen zu sehenswerten Gärten oder Museen sind geplant. Im Herbst soll eine physische Begegnung zwischen den Schüler*innen aus Deutschland und Frankreich in Lay-Saint-Christophe stattfinden. Projektträger ist die Grundschule Antony Hanry.

Ein Date mit deinem Planeten

24. Februar – 17. März 2021(digitales Format)

Dieses Projekt ist im Rahmen der Initiative „Route NN“ entstanden. Es richtete sich an Studierende, Auszubildende, junge Berufstätige und Arbeitssuchende, an Sozialarbeiter*innen und Jugendbetreuer*innen, die Mobilitätsprogramme organisieren. Bei vier Online-Begegnungen diskutierten die Teilnehmenden über gesunde Lebensweise(n), über umweltfreundliches Verhalten und darüber, wie sich die Auswirkungen unseres Verhaltens auf die Umwelt verringern lassen. Neben interkulturellen Übungen und Sprachanimationen standen Input-Beiträge und praktische Workshops auf dem Programm. Organisiert wurde das Projekt von Arbeit und Leben DGB/VHS Nordrhein-Westfalen e. V.

Ein Planet – eine Freundschaft – eine (E)mission!

März – September 2021 (hybrides Format)

Gemeinsam erstellen 12 junge Menschen des Stadtjugendparlaments in Orléans und 12 Jugendliche des Bennohauses und des Stadtjugendparlaments Münster eine Online-Zeitung. Diese Zeitung wird in den sozialen Netzwerken und auf den Websites der beiden Städte veröffentlicht. Das Ziel: innovative Maßnahmen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in den beiden Regionen bekannt machen und zum Erfolg der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) beitragen. Jede Gruppe dreht hierfür einmal im Monat ein Kurzvideo und stellt darin eine innovative Umwelt-Initiative vor. Im September reisen die jungen Menschen aus Münster nach Orléans, um das Projekt auszuwerten. Projektträger ist die Stadt Orléans.

Stadtbienen

März – Dezember 2021 (hybrides Format)

Mithilfe eines Austauschs zwischen jungen Schüler*innen der Partnerstädte soll ein in Crailsheim gestartetes Umwelt-Projekt „Stadtbienen“ auf Pamiers übertragen und bekannt gemacht werden. Kinder mit Lernbehinderungen (ULIS-Klassen) und Erwachsenen in Eingliederungsmaßnahmen (Emmaüs) sollen zu Botschafter*innen einer Bürgerinitiative werden, die Antworten auf Herausforderungen im Bereich Biodiversität gibt. Die Teilnehmenden werden ihre Projekte öffentlich vorstellen und dank der direkten partnerschaftlichen Arbeit mit der deutschen Partnerstadt für Umweltbewusstsein und europäische Werte sensibilisieren.

Die nachhaltige Stadt

19. März – 25. Juni 2021 (hybrides Format)

Junge Erwachsene in den Partnerstädten Frankfurt und Lyon informieren sich bei Workshops, praxisorientierten Fachvorträgen und -gesprächen mit Akteur*innen städtischer Initiativen über nachhaltige Stadtplanung. Die Teilnehmenden entwickeln anschließend eigene themenbezogene Projektideen, die Entscheidungsträger*innen in beiden Städten vorgelegt werden. Organisiert wird das Projekt vom Goethe-Institut Lyon.

VOL’in green

Mai – Juli 2021 (hybrides Format)

Der Verein Hors Piste begleitet eine Gruppe von jungen Erwachsenen aus Deutschland, Frankreich und Rumänien im Rahmen ihres Freiwilligendienstes. Vorgesehen sind zwei trilaterale interkulturelle Begegnungen (in nationalen Gruppen vor Ort in Berlin, Marseille und Baia Mare und gemeinsame Online-Treffen) vor und nach dem Freiwilligendienst. Hierbei sollen die Teilnehmenden für Umweltfragen und nachhaltige Lebensweisen sensibilisiert werden. Zudem soll es Umweltaktionen geben, die während des Freiwilligendienstes umgesetzt wurden und anschließend ausgewertet werden.

Green Mobility

Juni 2021 (digitales Format)

Junge Menschen mit wenig Mobilitätserfahrungen sollen mit diesem Projekt lernen, ihren Anspruch an einen „grüneren“ Jugendaustausch (Reisebedingungen, Unterbringung, inhaltliche Ausrichtung, Verpflegung etc.) zu formulieren und entsprechend konkrete Formatbeispiele entwickeln. Im Rahmen von digitalen Jugendbeteiligungswerkstätten werden Kriterien des Umwelt- und Klimaschutzes auf die Rahmenbedingungen von Jugendaustausch angewendet. Gleichzeitig werden inhaltliche Schwerpunkte aufgegriffen, beispielsweise zur Förderung des Umweltbewusstseins oder zum Engagement im Einsatz für Klimaschutz. Projektträger ist der Kölner Verein transfer e. V.

GREEN YOUR LIFE

20. – 26. Juni 2021 (physische Begegnung)

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verschoben. Es handelt sich um eine deutsch-französische Begegnung für junge Erwachsene: Anhand von theoretischen Impulsen und praxisnahen Strategien wie Medien- und Kreativwerkstätten sollen die Teilnehmenden Kompetenzen zum Schutz unseres Planeten erwerben. Projektträger ist die Europäische Akademie Berlin.

Das Klima ändert sich, ich aber auch!

21. – 27. Juni 2021 (hybrides Format)

Die Begegnung startet mit einer Online-Phase der drei Jugendgruppen aus den Partnerstädten Hildesheim, Angoulême und Guelendjik/Russland. Die Teilnehmenden nehmen die globale Erwärmung in ihrer Stadt unter die Lupe und vergleichen ihre Ergebnisse miteinander. Um den Blick für Umweltprobleme zu schärfen, erstellen die jungen Menschen Videos, Slogans und Comic-Streifen mit kurzen, wirkungsvollen und leicht verständlichen Botschaften. Die Beiträge werden in die jeweils anderen Projektsprachen und auf Englisch übersetzt. Bei einer Präsenzveranstaltung in Angoulême werden die Ergebnisse öffentlich vorgestellt. Nach dem Projekt sollen die jungen Menschen die Klimasituation in ihrer jeweiligen Region beschreiben und Klimaschutz-Strategien argumentativ erläutern können. Gleichzeitig sollen sie auch über die Lage in den Partnerländern informieren und werden damit zu jungen Klimabotschafter*innen. Projektträger ist der Partnerschaftsverein der Stadt Angoulême

„Vert chez toi“ – Vom Beet in den Teller

12. – 18. Juli 2021 (Präsenzformat)

Dieses Projekt ist eine Initiative von Freiwilligen des Deutsch-Französischen Ökologischen Jugendfreiwilligendienstes (DFOJ). Junge Menschen aus Deutschland und Frankreich ohne maßgeblichen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit sollen motiviert werden, die Zukunft der Erde bei sich selbst vor Ort „in die Hand zu nehmen“. Mit verschiedenen parallelen Workshops („Garten-Projekt“, „Kochen lokal und saisonal“, „Sichtbarkeit unseres Projekts“) sollen Ideen und Lösungsansätze für nachhaltiges Handeln erarbeitet und beispielhaft umgesetzt werden. Das Projekt findet in Paris und Nogent-sur-Marne statt.

Fahrradcamp

25. Juli – 2. August 2021 (Präsenzformat)in Südfrankreich

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verschoben. Es handelt sich um eine deutsch-französische Fahrradtour für junge Erwachsene. Ziel ist es, während des Projektes möglichst wenig CO² auszustoßen. Transportart, Verpflegung und Unterkunft kommen dabei zum Tragen. Auch Sprachanimationen und Diskussionen zum Thema Ökologie sind vorgesehen. Die Reiseroute führt durch Avignon, Anduze, Caylar, Saint Affrique, Albi und Toulouse. Projektträger ist YMCA Val de l’Hort Anduze.

Building sustainability hand in hand

15. – 21. August 2021 (Präsenzformat)

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verschoben. Bei einem deutsch-französischen Workcamp tauschen sich Studierende aus den Bereichen Energie und Umwelt (Energie- und Umwelttechnik, Stadtplanung etc.) über klimafreundliche Entwicklungen im Bauwesen aus. Im Mittelpunkt der Begegnung steht die Vermittlung von theoretischen und praktischen Ansätzen. Projektträger ist die Hochschule Mittweida.

Junge Europäer*innen helfen dem Wald

22. – 28. August (Präsenzformat)

Ziel dieses deutsch-französisch-spanischen Projektes ist es, die Auswirkungen des Klimawandels auf das Waldmanagement in den verschiedenen Ländern zu verstehen. Wissen über Klimaphänomene sollen anhand von Praxis-Workshops vermittelt, neue Verhaltensmuster eingeleitet und engagierte Wortführer*innen ausgebildet werden. Die Projektdauer beträgt 3 Jahre, Projektträger ist der Partnerschaftsverein Sainte Eulalie.

PLASTIC – Aktionsplattform für Sensibilisierung und individuelle und kollektiveAbfallentsorgung

28. August – 3. September (Präsenzformat)

Jugendliche in beruflichen Eingliederungsmaßnahmen, Arbeitssuchende und Studierende aus den Partnerstädten Herzogenaurach, Châtellerault und Kaya (Burkina Faso) arbeiten gemeinsam mit verschiedenen einschlägigen NGOs zum Thema „Abfallwirtschaft“. Schwerpunkt liegt auf den Herausforderungen von Plastikmüll. Dieses Programm ist Teil eines größer angelegten Projektzyklus. Es findet in den französischen Regionen Creuse und Limousin statt. Projektträger ist die Stadt Châtellerault.

Weißt du, was du beißt?

31. August – 6. September 2021 in Lika/Kroatien (Präsenzformat)

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verschoben. Bei dieser deutsch-französisch-kroatischen Begegnung beschäftigen sich junge Erwachsene mit nachhaltigen Ernährungsweisen. Während der Präsenzphase in Lika/Kroatien sammeln die Teilnehmenden Ideen, um diese anschließend in den verschiedenen teilnehmenden Ländern umzusetzen. Projektträger ist bapob e. V. Berlin.

Der Planet in deinen Händen

Sommer und Herbst 2021 in Agadir, Marrakesch und Berlin (Präsenzformat)

Aufhänger dieser Begegnung von und mit jungen Menschen aus Deutschland, Frankreich und Marokko sind die Themen „Seife“ sowie „Handwerk und Landwirtschaft“. Die Teilnehmenden sollen für den Klimawandel sensibilisiert werden und umweltfreundliche Arbeitsmethoden kennenlernen. Das Projekt soll 2022 in Marseille zum Thema „Fisch und Meer“ fortgesetzt werden. Projektträger ist der Verein Entre Rives.

Politische Performance-Kunst

17. – 21. Oktober 2021 in Königswinter und Bonn (Präsenzformat)

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verschoben. Während einer deutsch-französischen Projektwoche sollen junge Erwachsene Raum und Material für kreatives Schaffen haben und sich gleichzeitig Hintergrundwissen aneignen. Anhand dessen sollen sie sich „Maßnahmen zu Klimaschutz“ (Ziel 13 der SDG) äußern. Bei Kurz-Performances am Ende der Projektwoche präsentieren sie ihre Ergebnisse vor Passant*innen in der Bonner Innenstadt. Projektträger ist das Johannes-Albers-Bildungsforum  gGmbH in Königswinter.

Lasst uns Ideen pflanzen!

Herbst 2021 (hybrides Format)

Kunst, Soziales und Umwelt zusammenbringen, soziale Verbindungen schaffen und Neues „säen“: So lautet das Ziel des Projektes, an dem junge Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, Religionen und sozialen Hintergründen – darunter auch Geflüchtete – teilnehmen. Unter dem Motto „Bäume und Ideen pflanzen“ sollen spielerisch Kunst-Performances für mehr Umweltbewusstsein entstehen. Projektträger ist der Verein Les Cigales aus Mulhouse.

Jugendfestival für den Planeten

Herbst 2021 in Labastide Rouairoux (Präsenzformat)

Das Projekt wurde pandemiebedingt von 2020 auf 2021 verschoben. Bei diesem deutsch-französischen Seminar für Akteur*innen im Jugendbereich tragen die Teilnehmenden Ideen und Strategien zur Organisation eines CO²-neutralen Festivals zusammen. Diese Ideen werden anschließend veröffentlicht, ein entsprechendes Festival soll 2022 stattfinden. Projektträger ist die Union régionale des Francas d‘Occitanie.

RE-Generation

Herbst 2021 in Marseille und Berlin (Präsenzformat)

Das Projekt richtet sich an junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren, die geringen Zugang zu Mobilitätsangeboten haben. Die Begegnung bietet ihnen Gelegenheit, zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen – hier Umweltschutz – beizutragen und Mobilitätserfahrungen sammeln. Themenschwerpunkt der ersten Begegnung in Marseille ist das Recycling von Kunststoffabfällen. Bei der zweiten Projektwoche in Berlin soll es um Kreislaufwirtschaft gehen. Projektträger sind die Freiwilligen des Vereins eurasia net.

Der Planet hat keine Ferien

Vorgesehen im Herbst 2021 in La Rochelle (Präsenzformat), auf 2022 verschoben

Die Jugendherberge La Rochelle hat dieses einwöchige Projekt zum Thema „Nachhaltiger Tourismus“ konzipiert. Junge Menschen mit erschwertem Zugang zu Mobilitätsprogrammen sollen erste Austauscherfahrungen sammeln können. Die Teilnehmenden werden mehr über die Folgen von Tourismus auf die Umwelt lernen und gemeinsam erarbeiten, wie negativen Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt verringert werden können. Das Projektergebnis soll eine „To-do-Liste für nachhaltigen Tourismus“ sein.