Am 3. Oktober trafen sich auf Einladung der Schulbehörde in Montpellier alle Partner der deutsch-französischen Wochen in Okzitanien sowie 100 Gäste, die an den Begegnungen „Deutsch-französische Jugend - europäische Jugend“ teilgenommen haben, in der Berufsschule Georges Frêche in Montpellier. Dort tauschten sie sich mit Schülerinnen und Schülern aus, die bereits Mobilitätserfahrungen in Deutschland gesammelt haben.

Aus diesem Anlass erneuerten Béatrice Gille, Rektorin der Schulbehörde in Montpellier, und Béatrice Angrand, Generalsekretärin des DFJW, die Vereinbarung über die Förderung von zehn Berufsschuleinrichtungen, die als (äußerst) problematisch eingestuft werden und besondere staatliche Zuwendungen für das Bildungswesen erhalten (REP und REP+). Dank einer Sonderfinanzierung und Fortbildungen für das Lehrpersonal sollen diese Schulen nun mehr Austauscharbeit leisten können. 

Darüber hinaus enthüllten Béatrice Gille und Carole Delga, ehemalige Ministerin und Präsidentin der Region Okzitanien, zwei offizielle Tafeln mit den Titeln „Internationaler Berufsschulzweig der Berufsschule Georges Frêche“ und „Pro-Tandem“ zur Förderung der internationalen Ausrichtung der beruflichen Bildung - ein Bereich, für den sich auch das DFJW sehr stark macht. 

Mit Unterstützung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland nahmen die geladenen Gäste im Beisein von Botschafter Nikolaus Meyer-Landrut ein Essen ein, das von den Schülerinnen und Schülern des deutsch-französischen Schulzweiges für Gastronomie an der Berufsschule vorbereitet und von den Köchen Christian Stefan und Matthias Hahn zusammengestellt wurde.   

Die geladenen Gäste kamen anschließend im Heidelberg-Haus zusammen. Dort wurde der Preis für das Spiel „99 Luftballons“ an die 50 Preisträgerinnen und Preisträger übergeben. Bei dem Spiel konnten 600 Schülerinnen und Schüler im Alter von sechs bis 12 Jahren an einem Quiz über interkulturelle Unterschiede und über die deutsch-französische Zusammenarbeit mitmachen.

Vom 14.09. bis 3.10.2018 fanden die deutsch-französischen Wochen in Okzitanien statt. Ziel war es, die Beziehungen zwischen Deutschen und Franzosen zu stärken und die deutsch-französische Freundschaft unter Beteiligung der Menschen vor Ort mit Leben zu füllen. In ganz Okzitanien fanden mehr als 200 Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Bildung und Sport statt.