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Erfahrungsbericht von Benjamin Durand

An welchem Programm, welchem Austausch oder welcher Begegnung haben Sie teilgenommen? Ich habe ein PROMOBIL-Stipendium erhalten, dank dem ich mich in Berlin niederlassen konnte.

In welchem Jahr/ welchen Jahren? 2013-2014. Meine Förderung begann am 15. Juli 2013.

Was ist Ihre beste Erinnerung? Zweifellos meine Ankunft in Berlin und die ersten Tage, die darauf folgten. Es war Sommer und ich stand am Beginn eines grossen Abenteuers. Wir lebten in einer Wohnung in Schöneberg und fuhren oft mit dem Fahrrad nach Tempelhof. Diesen Ort habe ich geliebt.

Was hat Sie am meisten überrascht? Die Weiträumigkeit und die Atmosphere, die dadurch entsteht. Ich habe den Eindruck, dass man sich hier nicht die ganze Zeit auf die Füsse tritt. Die Bürgersteige sind breit, es gibt viele Parks und Bäume und die Bevölkerungsdichte in Berlin ist geringer. Ich glaube, dass der Raum einer Stadt stark die Lebensweise bestimmt. Die Bewohner scheinen ruhiger und ausgeglichener und gleichzeitig bieten diese Flächen mehr Gestaltungsräume. Ich habe das Gefühl, dass es hier mehr Möglichkeiten gibt (das sieht man schon an der Zahl der selbstständig geführten Boutiquen, Cafés,…). Der Raum lädt uns ein und regt die Kreativität an.

Sind Sie immer noch in Kontakt mit anderen Teilnehmern? Ich habe leider keinen Kontakt zu anderen PROMOBIL-Stipendiaten.

Welche Vorteile sehen Sie im Aufbau einer Gemeinschaft von Ehemaligen? Ich finde es gut, ein Netzwerk zu unterhalten. Es ermöglicht, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Was hat Ihnen die Teilnahme privat und beruflich gebracht? Ohne das Stipendium hätte ich dieses berliner Abenteuer gar nicht erleben können. Oder es wäre zumindest sehr viel kürzer ausgefallen. In beruflicher Hinsicht ist es immer wertvoll, von einer Einrichtung unterstützt zu werden.

Würden Sie sagen, dass die Erfahrung(en) einen Einfluss auf Ihr Engagement oder Ihre Staatsbürgerschaft hatte(n)? Ja, denn ich habe eine andere Kultur und ein anderes Land kennengelernt. Dadurch hat sich unweigerlich mein Blick auf Frankreich verändert.