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Man nehme eine Gruppe von Menschen, die sich unter einander nicht kennen, in der die Hälfte Deutsch und die andere Hälfte Französisch spricht. Dann einmal gut mischen. Oder wie wäre es mit einer Gruppe junger Leute, die gerade in der Ausbildung sind und sich das System des Partnerlandes mal anschauen. Das Ganze dann auch noch an einem dritten Ort, wo eine ganz andere Sprache gesprochen wird. Wie soll man da sicherstellen, dass die interkulturelle Kommunikation in der Gruppe funktioniert? Und wie bringt es das DFJW zustande, dass die Treffen immer von guter Laune und gegenseitigem Einvernehmen geprägt sind?

Einen Gesichtsausdruck nachmachen, ein Haus mit vier Händen zeichnen, sich auf einer imaginären Karte platzieren… Es ist kaum verwunderlich, dass denjenigen, die zum ersten Mal an einem interkulturellen Treffen teilnehmen, bei der ersten Sprachanimation erst mal nicht den Mund aufmachen. Um einer Sprache näherzukommen, ob als Kind oder Erwachsener, muss man sich erst mal locker machen: ein bisschen füßeln hier, ein Handschlag dort, sich der natürlichen Kommunikationsinstrumente bewusst werden, die ja jeder hat, sich dem Gesprächspartner nähern, die Schüchternheit besiegen und… einfach loslegen! Sprachanimation stützt sich auf vier Säulen: Hemmungen abbauen, ein paar, wenn auch nur ganz kleine Erkenntnisse der neuen Sprache erlangen, die noch unbekannte Kultur eines Landes besser verstehen, und eine Basis schaffen, auf der das Lernen systematisiert werden kann. Mit täglichen Sprachanimationen, bei denen man die anderen besser kennen lernt und, kann sich eine Gruppendynamik entwickeln – eine gute Basis für Austausch und Neugier! Und genau das ist das Credo der Sprachanimateuren!

Die DFJW-Juniorbotschafterinnen Céline aus Berlin, Coline aus Bayreuth und Juliane aus Montpellier haben Ende Mai an einer Fortbildung in Frankfurt teilgenommen, die vom DFJW organisiert wurde und an deren Ende man ein Zertifikat erwerben kann. Außerdem waren auch junge Grundschullehrerinnen dabei, die Schulaustausche organisieren, eigenständige Animateure, und solche, die Jugendaustausche organisieren: Es waren vier Tage, um Erfahrungen auszutauschen und neue Methoden zu lernen!

Werdet dann zum Mitglied des Netzwerkes der Sprachanimateure im DFJW-Club!