Am vergangenen Dienstag, den 21. Januar 2020, fand die 15. Sitzung des Verwaltungsrats des DFJW in Berlin statt. Eröffnet wurde die Sitzung durch Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Gabriel Attal, Staatssekretär beim französischen Minister für Bildung und Jugend.

Das Jahr 2019 war geprägt von zahlreichen Veranstaltungen. Gleichwohl gilt es sich auch den Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts zuzuwenden. Der Verwaltungsrat verabschiedete daher den neuen Orientierungsplan mitsamt seiner fünf Achsen, die die Aktivitäten und das Engagement des DFJW für die kommenden drei Jahre prägen wird. Im Fokus steht, junge Menschen für Europa zu mobilisieren, das Engagement und die Bildung für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung zu fördern, Zielgruppen und Partnerschaften auf regionaler Ebene zu erweitern, interkulturelle Begegnungen und Austauschprogramme zu stärken und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Diese strategischen Zielsetzungen sind Resultat eines partizipativen Konsultationsprozesses, in dem junge Menschen, die Partnernetzwerke sowie der Beirat des DFJW aktiv eingebunden wurden, um Antworten auf die Wünsche und Erwartungen der Jugend zu formulieren.

Seit 1963 setzt sich das DFJW für die Mobilität junger Menschen ein und will seine Austauschprogramme weiter ausbauen. Es gilt, die im Aachener Vertrag vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen. Der Verwaltungsrat beschloss in diesem Sinne das folgende messbares Ziel: Bis zum 60-jährigen Bestehen des DFJW im Juli 2023 sollen insgesamt 10 Millionen Teilnehmende seit seiner Gründung erreicht worden sein. Darüber hinaus betonte das DFJW sein Anliegen, seine Programme stets zugänglicher zu machen, damit allen jungen Menschen Mobilitätserfahrungen zu ermöglichen. Deshalb wird das DFJW auch weiterhin das Ziel verfolgen, dass 20% junge Menschen mit besonderem Förderbedarf an den Programmen teilnehmen.

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