Das DFJW setzt den Bürgerfonds um, finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugend und Frauen (BMFSFJ), vom französischen Bildungs- und Jugendministerium sowie vom französischen Europa- und Außenministerium.

Wer kann mitmachen?

Mit einem Gesamtbudget von 2,4 Millionen Euro fördert der Bürgerfonds Projekte, die den zivilgesellschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich vertiefen und die deutsch-französische Freundschaft in der Breite der Bevölkerung erfahrbar machen – über Grenzen und Generationen hinweg. Damit wird ein lang gehegter Wunsch engagierter deutsch-französischer Träger und Vereine Wirklichkeit, denn der Bürgerfonds richtet sich insbesondere an jene, deren Projekte nicht vom DFJW u. a. gefördert werden können.

Antragsberechtigt sind Vereine und Bürgerinitiativen, Städtepartnerschaften und Stiftungen oder Akteure aus Sozialwirtschaft, Bildung und Wissenschaft im Dienste eines lebendigen Europas. Förderschwerpunkte sind Themen wie Umweltschutz, intergenerationeller Dialog, Gesundheit, Kultur, Menschenrechte, Sport oder Digitalisierung.

Eine erfreuliche Zwischenbilanz

Die ersten Förderanträge zeigen, wie vielfältig die Projektträger sind und wie hoch der Bedarf an niedrigschwelliger Förderung ist: vom Kampfsport für Frauen, die Gewalt erfahren mussten, über eine Lesung mit deutschen und französischen Jugendbuchautor*innen bis hin zum Städtepartnerschaftsprojekt anlässlich von 30 Jahren Wiedervereinigung. Zahlreiche weitere Projekte sind bereits in Planung.

Außerdem treffen sich in diesen Tagen 120 Menschen zu deutsch-französischen Online-Dinnern: Bei Ratatouille oder veganem Blauschimmelkäse wird nicht nur die aktuelle Situation diskutiert, sondern auch Pläne für künftige gemeinsame Projekte geschmiedet!

„Mit dem Bürgerfonds wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Beziehungen unserer beiden Länder aufgeschlagen: Was mit dem Élysée-Vertrag und der Gründung des DFJW begann, wird mit dem Vertrag von Aachen und dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds fortgesetzt. Die Menschen in Deutschland und Frankreich brauchen einander mehr denn je“, so DFJW-Generalsekretär Tobias Bütow und DFJW-Generalsekretär Anne Tallineau.

Weitere Informationen: