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Das deutsch-französische Schulprojekte-Netzwerk, mittlerweile umbekannt in „IN-Projekte -  Innovative, interdisziplinäre und interkulturelle Projekte“,  fördert gemeinsame Projekte von Schulklassen und –gruppen aus weiterführenden Schulen in Deutschland und Frankreich, in denen die Partnersprache intensiv unterrichtet wird (insbesondere im Rahmen eines bilingualen Zuges, einer „section européenne“ oder einer „section Abibac“). Das „In-Projekte“-Programm wird vom DFJW in Kooperation mit der Konferenz Bildungs- und Kultusministerkonferenz (KMK) und des französischen Unterrichtsministeriums geleitet.

Die zwei weiteren Hauptpartner des DFJW, das Institut français Deutschland sowie das Goethe-Institut Frankreich, unterstützen aktiv das Projekt, indem sie jährlich den "IN-Projekte Preis“ an die beiden Schulen mit dem besten Projekt des vergangenen Schuljahrs vergeben. Dieser besondere Preis möchte zum einen das Netzwerk fördern und damit den bilingualen Unterricht sowie zum anderen die fächerübergreifende und interkulturelle Projektpädagogik  in den deutsch-französischen schulischen Austauschbegegnungen.

Im Schuljahr 2012/2013 wurden das Collège Broussais aus Dinan und das Romain-Rolland-Gymnasium aus Dresden für ihr deutsch-französisches Projekt „Au fil de l‘eau“ mit dem „IN-Projekt Preis“ ausgezeichnet.

Die Jury war besonders von der Vielfalt der Bearbeitungsformen zum Thema Wasser angetan, die während eines Abschlussabends Kolleginnen und Kollegen, Familien und Gästen gezeigt wurden : wie Z.B. Lieder, Gedichte, Theaterstücke und eine Power-Point Präsentation über das Elbe-Hochwasser durch eine deutsch-französische Schülergruppe. Besonderes Highlight waren die selbstgebauten Inseln aus recycelten Materialien. Die Jury würdigte insbesondere die intensive Vor- und Nacharbeit im Rahmen des Austauschprojektes mit den Schülern.

Die Schüler wählten ihre Projektthemen in den deutsch- französischen Zweiergruppen selber. Diese Form von Autonomie und Kooperation wurde durch das Austauschprojekt ermöglicht. Christine Gouézou, Deutschlehrerin am Collège Broussais, meinte, dass „die deutschen Schüler  nicht Touristen, sondern Akteure  ihres Aufenthalts waren und der so sehr bereichernd wurde“.