Beim Deutsch-Französischen Journalistenpreis 2019 vergab das DFJW den Nachwuchspreis an Carolin Dylla, die mit ihrer Radioreportage „Der Aachener Vertrag oder „Élysée 2.0“ – Upgrade für die deutsch-französische Zusammenarbeit?“ (Saarländischer Rundfunk) überzeugt hatte. Die Jury lobte den regionalen Bezug und die spannende Aufmachung eines vermeintlich trockenen Themas.

Bei der Preisverleihung in der Maison de la Radio wurden außerdem drei weitere Journalistinnen sowie Studierende der Straßburger Journalistenschule CUEJ ausgezeichnet:

-       Kategorie Audio: Caroline Gillet für „Foule continentale“, Radio France

-       Kategorie Video: Kirsten Esch für „Forschung und Verbrechen – Die Reichsuniversität Straßburg“; Südwestrundfunk/ARTE;

-       Kategorie Textbeitrag: Lena Kampf für „Die unendliche Geduld von Papier“,  Süddeutsche Zeitung Magazin;

-       Kategorie Multimedia: Studierende des CUEJ Strasbourg für „Champs de bataille“, http://cuej.info/mini-sites/agriculture;

Den Großen Deutsch-Französischen Medienpreis erhielten Beate und Serge Klarsfeld für ihren unermüdlichen Kampf gegen das Vergessen und gegen Antisemitismus. Preisträger der Vorjahre sind unter anderem Jürgen Habermas, Simone Veil, Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing oder Volker Schlöndorff.

 

Auch Armin Laschet, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit, nahm an der Preisverleihung teil. Er unterstrich die enorme Bedeutung eines freien, kritischen Journalismus‘ für die demokratische Meinungsbildung in der Gesellschaft und rief dazu auf, europäische Werte zu verteidigen.

 

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