Beim Deutsch-Französischen Ministerrat in Toulouse stärkten die Regierungen Deutschlands und Frankreichs das DFJW Mit einem zusätzlichen Budget von 4 Millionen Euro können deutsch-französische Jugendbegegnungen ausgebaut werden. Bis 2023, 60 Jahre nach der Gründung des DFJW mit dem Elysee-Vertrag, erreicht das Jugendwerk die Marke von 10 Millionen Teilnehmenden und unterstützt dabei vor allem junge Menschen mit besonderem Förderbedarf.

Als Kompetenzzentrum beider Regierungen wird das DFJW beauftragt, ab 2020 den deutsch-französischen Bürgerfonds aufzubauen, um zivilgesellschaftliche Bürgerinitiativen und Städtepartnerschaften zu fördern.

Damit werden Artikel 9 und 12 des Aachener Vertrags umgesetzt, der die Zusammenarbeit beider Länder auf eine neue Stufe heben soll.

„Der Bürgerfonds ist ein Zeichen der Wertschätzung für den engagierten, oft ehrenamtlichen Einsatz von Millionen Menschen in Deutschland und Frankreich. Er wird finanzielle und strukturelle Unterstützung für jene Bürgerinitiativen bieten, die Europa und eine deutsch-französische Bürgergesellschaft aktiv mitgestalten. Das DFJW wird sicherstellen, dass der Bürgerfonds niedrigschwellig, wirkungsorientiert und intergenerationell aufgebaut wird. Gemeinsam mit den Regierungen und der Zivilgesellschaft wollen wir ein deutsch-französisches Leuchtturmprojekt aufbauen, das die einzigartige Freundschaft zwischen unseren Ländern im Alltag noch stärker erfahrbar macht,“ erklärt Tobias Bütow.

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