„Die Digitalisierung ist eine neue Herausforderung. Wie gelingt es uns, die Erinnerungskultur auch an die Instagram-Generation weiterzugeben? Diese Frage bleibt eine pädagogische Herausforderung“, so Tobias Bütow.

Zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer veranstaltete die Maison de l‘Europe in Paris in Zusammenarbeit mit dem DFJW am 12. November 2019 einen Gedenktag. Rund 50 Schüler*innen aus berufsbildenden Einrichtungen nahmen morgens an interaktiven Workshops über die Geschichte des Mauerfalls teil. Dabei verglichen sie ihren Alltag und ihre Wahrnehmung von Fortschritten wie Reise- oder Meinungsfreiheit in Europa mit der Situation und den historischen Ereignissen vor 30 Jahren. Die Teilnehmenden tauschten sich auch über heutige unsichtbare Mauern aus: wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten, geografische Unterschiede, Geschlechtergerechtigkeit und Religion …

Auch anerkannte Expert*innen trugen mit Fachbeiträgen zum Erfolg der Veranstaltung bei: Prof. Dr. Ulrich Pfeil, Professor an der Université de Lorraine, Frédéric Barriera, künstlerischer Leiter der deutsch-französischen Theatergesellschaft Paris-Berlin Cie, Prof. Dr. Pascale Laborier, Dozentin und Forscherin für Sozialwissenschaften an der Université de Nanterre, Prof. Dr. Pascal Hector, Gesandter an der Deutschen Botschaft Paris, Tobias Bütow, Generalsekretär des DFJW, Géraldine Schwarz, deutsch-französische Journalistin, und Dr. Babette Nieder, ehemalige Generalsekretärin des DFJW und der Maison de l’Europe in Paris.

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