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Die diesjährige Wettbewerbsausgabe stand unter dem Motto: „To be or not to be … a European?“ undbezieht auch diesmal ein viertes Land mit ein, um den interkulturellen Dialog zu bereichern und die Perspektive zu erweitern. Das Gastland 2017-2018 ist das Vereinigte Königreich.

Das Gewinnerprojekt 2018 steht nun fest: “Drei Länder, sechs Sprachen, ein Projekt: das Weimarer Dreieck auf der Bühne”.

24 schwerhörige und gehörlose Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren der Margarethe-von-Witzleben-Schule in Berlin, in Kooperation mit dem Centre Français de Berlin, dem französischen Institut für junge Gehörlose Institut de Jeunes Sourds in Paris, in Kooperation mit dem Verband Peuple et Culture und der polnischen Schule für Gehörlose Instytut Gluchoniemych in Warschau, beteiligten sich am Wettbewerb mit einem Theater- und Ausstellungsprojekt zum Thema „Wie wird in den verschiedenen europäischen Ländern mit Behinderungen umgegangen?“

Laut Jury„greiftdieses Projekt die für Europa grundlegende Frage nach der Inklusion aller Bevölkerungsgruppen und nach Überwindung mentaler, sprachlicher, sozialer und anderer Barrieren auf“.

Zusätzlich zum Gewinnerprojekt wurde ein Sonderpreis der Jury an eine Gruppe Jugendlicher vergeben, die in ihrem Projekt „Being a European European“ einen Blog erstellt haben, der Straßeninterviews, Internetumfragen, Lern-Apps und Videobotschaften zur Leitfrage des Wettbewerbs beinhaltet. Die Jury möchte diese jungen Menschen auszeichnen, deren Arbeit „Reife und individuelles Engagement zeigt, verbunden mit einer großen Kreativität im Sinne einer europäischen Dynamik“.

Beide Gruppen haben eine Reise nach Warschau, Polens Hauptstadt und europäische Metropole, gewonnen, wo sie auf eine Gruppe junger Leute aus Großbritannien treffen werden.

Die internationale Jury unter dem Vorsitz des deutschen Filmregisseurs Volker Schlöndorff setzt sich zusammen aus den Leitungen der Partnerorganisationen. Weitere Vertreterinnen und Vertreter sind Nora Hamadi, französische Journalistin, Redakteurin, Moderatorin und Regisseurin; Basil Kerski, Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums in Danzig und Thomas Harding, britischer Journalist und Autor.

Ziel des Young Europeans Award ist die Förderung des Dialogs und des Austauschs zwischen Jugendlichen aus den drei großen Kulturlandschaften des Weimarer Dreiecks, die eine gemeinsame Geschichte und zugleich die Aufgabe verbindet, ein lebendiges Europa mitzugestalten.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.