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DFJW-Juniorbotschafterin Julia berichtet.

Die Messe war ein Treffpunkt, die Möglichkeit, sich mit anderen Liebhabern des Deutsch-Französischen auszutauschen. Gesellige Momente mit den Kollegen des Goethe-Instituts und „Europe Directe“ vom Stand nebenan. Aber die DFJW-Juniorbotschafter suchen bei „Aquitec“ natürlich die „Frischlinge“, die in den Messegängen flanieren und sich nach neuen kulturellen und „fremdsprachlichen“ Erfahrungen sehnen!

Was für ein Kampf: die Eltern, die sich wünschen, dass ihre Kinder mal einen Deutsch-Intensiv-Kurs absolvieren, gegen die abenteuerlichen Träume der Schülerinnen und Schüler, die ihre Eltern anflehen, sie mal ein paar Monate nach Deutschland zu schicken.

Hier die Lösung für den Konflikt: Das DFJW. Da ist nämlich für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei! Unterstützung für Deutsch-Kurse, für individuelle Projekte, ein Praktikum in einem Unternehmen – oder ganz einfach eine Bekanntschaft wie einen Brieffreund, mit dem man ein Jahr (und länger) Kontakt hält!

„Voll cool!“, freuen sich viele Schüler.

„Das, das ist mal eine Erfahrung, die dir in der Zukunft was bringt“, antwortet uns eine Mutter.

„Guck mal, das ist doch die Gelegenheit, dein Deutsch zu verbessern, meinst du nicht?“, erwidert ein Vater.

Unter den vielen Flyern, die wir anbieten, ist das Programm „Voltaire“ der Renner. „Sie haben mich überzeugt, morgen mache ich ‚Voltaireʻ“, scherzt einer der Eltern. „Jetzt muss ich nur noch meinen Sohn überzeugen“. Er zieht weiter mit dem „Voltaire in der Tasche“, eine Zusammenstellung von Meinungen der Teilnehmer des Programms.

Außerdem haben wir die Broschüre über das Individual-Projekt in Deutschland verteilt. Die Schüler und Studenten interessierten sich vor allem aber für Praktika und die finanzielle Unterstützung dafür. Genauso waren die Flyer über den „Job in der Partnerstadt“ ruck zuck von unserem Tisch verschwunden.

Eine Sache ist ganz klar: Die Streuartikel kommen super an. Stifte, Vokabelhelfer, Kugelschreiber sind immer gut, um ins Gespräch zu locken und vielleicht die Lust auf eines unserer Angebote zu wecken. Unsere Besucher werden sich auf jeden Fall an unseren Stand erinnern, wenn sie ihre DFJW-Beutel öffnen.

Eine besondere Herausforderung für uns: Diejenigen, die das DFJW nicht kennen; die sich im Grunde auch gar nicht für den internationalen Bereich der Messe interessieren. Bei dieser Zielgruppe haben wir uns lediglich vorgenommen, sie mit dem DFJW bekannt zu machen. Denn das Prinzip „Mundpropaganda“ bleibt nicht zu vernachlässigen und erhöht die Chancen, dass man auch über uns spricht!

„Du hast ja ganz schön viele Prospekte in der Hand, hättest du vielleicht gerne eine Tasche dafür?“ „Ah super, danke schön, aber was ist denn DFJW?“ „BINGO, angebissen!“ Auch wenn das nicht immer so einfach funktioniert hat, waren wir am Ende zufrieden, wie der Tag gelaufen war und über die Gespräche, die wir geführt hatten. Vor allem aber waren wir sehr müde! 

Das war unsere erste Messe und wir werden sie gut in Erinnerung behalten: Wie schön es war über das andere Land zu sprechen, dessen Kultur und Art zu leben uns so begeistert. Über seine Erfahrungen zu sprechen und die Lust an andere junge Leute weiterzugeben, diese Erfahrung auch zu machen, mal „rauszugehen“, um sich seine Zukunft zu sichern und daran zu wachsen. Das ist, was es für uns bedeutet, Juniorbotschafter zu sein.