Der internationale Schüleraustausch kam im Schuljahr 2020/21 aufgrund der Corona-Pandemie zum Erliegen. Doch ist eine interkulturelle Erfahrung ein entscheidender Pluspunkt für Kinder und Jugendliche. Für viele junge Menschen ist ein Austausch nicht nur ein Höhepunkt innerhalb eines Schuljahres, sondern oft eine der wichtigsten biographieprägenden Erfahrungen während ihrer gesamten Schulzeit.

Kein virtueller Austausch ersetzt ein physisches Treffen im Partnerland. Allerdings können Austauschprojekte virtuell entwickelt werden und in Vor-Ort-Begegnungen münden. Digitale Schulpartnerschaften vereinfachen die internationale Vernetzung von Bildungseinrichtungen und bieten zudem allen Beteiligten einen Blick über den Tellerrand. So können Schulen in Deutschland und Frankreich neue nachhaltige Verbindungen schaffen, eine gemeinsame (Lern-) Kultur auf einer digitalen Plattform aufbauen, multiperspektivisches Denken üben und europäische bzw. interkulturelle Kompetenzen fördern. Schüler*innen arbeiten bei konkreten Aufgaben oder Projekten zusammen, sie testen bzw. verbessern ihre Sprachkenntnisse und erreichen dabei gemeinsam gesteckte Ziele.

Jedes Jahr fördert das DFJW mehr als 2.000 Schulen und über 100.000 Schüler*innen. Die neuen digitalen Schulpartnerschaften sind fächerübergreifend, flexibel, partizipativ sowie alters- und klassenübergreifend; sie richten sich an Vorschuleinrichtungen, Grund- und weiterführende Schulen gleichermaßen.

Eine digitale Schulpartnerschaft sollte eine Laufzeit von 3 Jahren haben; zwischen beiden Schulen und dem DFJW wird eine Vereinbarung unterzeichnet.

Wenn Sie mehr Informationen über die digitalen Schulpartnerschaften erhalten möchten, kontaktieren Sie uns unter: schulpart@dfjw.org