Die Publikation ist soeben bei Téraèdre/L’Harmattan erschienen und trägt den Titel Du passé à l'avenir, un siècle après. Dynamiques mémorielles autour des rencontres internationales et de la « Grande Guerre ».

Forschende aus Deutschland und Frankreich, eine Erziehungswissenschaftlerin, eine Soziologin und zwei Historiker haben dazu ihre Blicke in Theoriearbeit und Feldforschung gekreuzt. Im Fokus der Analyse stehen Projekte aus der Reihe „100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg – 100 Projekte für den Frieden in Europa" zur Erinnerungsarbeit in internationalen Jugendbegegnungen. Die Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg war Anlass der wissenschaftlichen Beobachtungen.

Die unterschiedlichen nationalen und wissenschaftlichen Kulturen sind Inspirationsquelle für Jugendbegegnungen zu historischen Themen. Darüber hinaus fördern sie kollektive historische Diskurse, die zum Aufbau eines gemeinsamen Europas beitragen.