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Angrand: Es waren aufregende Jahre! Was mir am stärksten im Gedächtnis bleibt, sind die vielen Begegnungen und Diskussionen mit den jungen Menschen. Ich habe so viel von ihnen gelernt! Für mich ist es daher ein Privileg, meine berufliche Laufbahn in einem ähnlichen Umfeld mit der jungen Generation fortsetzen zu dürfen. Zudem hat mich die Leidenschaft und die Begeisterung der Bediensteten im DFJW stets beeindruckt. Ich bin ihnen für das Engagement sehr dankbar. Seit 2009 gab es viele Veränderungen. Ich bin besonders stolz darauf, dass wir es geschafft haben, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und einzubinden. Ich denke da besonders an junge Menschen, die in prekären sozialen Verhältnissen leben oder die mit geografischen Hindernissen zu kämpfen haben: Sie machen mittlerweile 18 % der Teilnehmenden an unseren Programmen aus. Diese Öffnung versteht sich nicht von selbst. Erst neulich sagte mir ein Anthropologe ein wenig scherzhaft, dass „internationale Jugendaustauschprogramme die sozialen Verhältnisse aufrechterhalten sollen. Wenn das DFJW es schafft, junge Menschen aus allen Schichten zu erreichen, käme das fast einer Revolution gleich.“ Und dann gibt es noch die Regierungsbeiträge, die seit der Gründung des DFJW stabil waren und in den letzten 10 Jahren um mehr als 25 % erhöht wurden. Dieses Zeichen des Vertrauens, das uns mehrere aufeinanderfolgende Regierungen entgegengebracht haben, ist ein beträchtlicher Fortschritt. Darauf kann das DFJW seine Zukunft bauen. Für mich wird die deutsch-französische Freundschaft immer eine affaire de coeur bleiben.