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Europa wird der „alte Kontinent“ genannt und bildet die Union von verschiedenen Ländern, welche trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen die gleichen Ziele und Träume verfolgen. Die Idee, seinen Nachbarn die Grenzen zu öffnen und das Versprechen den Bürgern gegenüber, überall ohne Geldwechsel hinreisen zu können, ist ein sehr junges, aber auch sehr erfolgreiches Konzept. Für einen jungen Marokkaner oder einen Migranten aus einem anderen Land ist Europa vor allem attraktiv, weil es die Möglichkeit auf ein besseres Leben bietet. Aber ist diese Hoffnung realistisch?

 

Europa wurde zu dem, was es heute ist, aufgrund vieler guter und schlechter Erfahrungen, ob es Kriege, Krankheiten, moralische Konflikte, die Entwicklung der Menschenrechte, wirtschaftliche oder technische Fortschritte waren. Aber die Entwicklung ist nicht abgeschlossen. Es gibt immer noch Herausforderungen, die angenommen werden müssen.


Die Eigenschaften von Europa sind zahlreich und komplex und ich bräuchte viel Zeit und Platz um sie zu erwähnen. Eine Sache ist jedoch sicher: Jede Person beschreibt Europa auf ihre eigene Weise und ich werde es ebenfalls so machen, um von meiner Sicht auf diese Union zu berichten.

Europa war mir nicht fremd, aber ich lernte es erst richtig vor sechs Monaten durch den europäischen Freiwilligendienst und als DFJW-Juniorbotschafter kennen. Ich habe herausgefunden, dass es viele motivierte junge Erwachsene gibt, die zu einer besseren Welt beitragen wollen und welche die Schwierigkeiten bei diesem Abenteuer auf sich nehmen. Europa ist der ideale Platz für Migranten, die neue Sprachen lernen und ihre Ambitionen in die Tat umsetzen wollen. Die europäische Union setzt darauf. Und, für diejenigen, die noch nicht ihren Weg in Europa gefunden haben, lest das „Weißbuch zur Zukunft Europas“, welches fünf Szenarien für eine zukünftige Union enthält. Es ist notwendig, diese Szenarien mit der Geschichte zu verbinden und diese als Lehre für die Zukunft zu nehmen.

 

Das Wichtigste ist, dass jeder europäische Bürger zur Entwicklung dieses Ideals beiträgt. Ihr müsst euch die Frage stellen, welche Rolle ihr spielt, und dann, wenn ihr sie gefunden habt, was euch daran hindert, unseren Nachfahren ein besseres Europa zu hinterlassen.

 

Abschließend möchte ich sagen, dass Europa mich ebenfalls inspiriert, zu einem Ideal beizutragen, in welchem es ein vereintes Afrika mit den gleichen Zielen und Hoffnungen gibt.

 

Anas Mouhib