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Julia ist 24 Jahre alt, Deutsche und studiert Französisch, Italienisch und Mathematik auf Lehramt an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 

Nach ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende des Partnerstadtkomitees Limburg/Sainte-Foy-lès-Lyon, wollte sie sich unbedingt weiterhin in einem deutsch-französischen Netzwerk engagieren. Bei ihrem Praktikum an einer Grundschule in Lyon kam sie über das Programm „Arbeit beim Partner“ zum ersten Mal in Kontakt mit dem DFJW.

„Nach meinem Praktikum in Frankreich, durch das ich bereichernde und langanhaltende Freundschaften schließen konnte, wollte ich anderen jungen deutschen Frankophilen die Möglichkeit geben, auch diese unvergesslichen Erfahrungen zu machen. Deshalb entschied ich mich dazu, mich auf das DFJW-Juniorbotschaftermandat zu bewerben“, sagt die Studentin.

Frankfurt ist eine sehr internationale Stadt mit vielen Veranstaltungen rund um die französische Kultur. Diese nutzt sie gerne, um Informationsarbeit für das DFJW zu leisten.

Den meisten ihrer Kommilitonen ist das DFJW bisher unbekannt. Das möchte die junge Frau gerne ändern, denn diese Menschen werden in einigen Jahren ihre Lehrerrolle einnehmen und könnten den Schülern die Programme des DFJW am besten näher bringen.

Frankfurt ist für Julia vor allem der romanische „Eiserne Steg“, der über den Main führt, die einzigartige Skyline und die vielen schönen grünen Orte, an denen man Ruhe vor dem hektischen Leben der Stadt finden kann. Besonders liebt sie den Koreanischen Garten nahe des Campus Westend, in dem sie gerne meditiert, sich entspannt und über neue Projekte für das DFJW nachdenkt. Eine weiteres Frankfurter Unikum ist der traditionelle „Äppler“, eine Sorte Apfelwein, die typisch für die Region ist.

Allen, die sich mal in der Mainmetropole kulinarisch nach Frankreich teleportieren möchten, empfiehlt Julia das Bistro „Baguette Jeanette“ und die Pâtisserie „L’art sucré“, wo es die besten Macarons der Stadt gibt. 

In ihrer Rolle als DFJW-Juniorbotschafterin hat Julia bereits eine Vielzahl an Projekten realisiert. Unter anderem hat sie in Zusammenarbeit mit dem Institut Français eine Schulgruppe durch das Museum Liebighaus geführt, wo es eine Ausstellung über den französischen Rokoko zu bestaunen gab. Auch an der „Journée de la Musique“ im Juni hat sich die junge Frau mit einem kreativen Projekt engagiert:  Schüler verschiedener Schulen sangen klassische französische Chansons und aktuelle Hits aus dem Nachbarland auf. „Die Musik ist wirklich ein universelles Kulturelement, das Menschen zusammenbringt und Sprachbarrieren niederreißt“, so Julia.

Aktuell  plant die Juniorbotschafterin einen trilateralen Austausch zwischen deutschen, französischen und italienischen Jugendlichen in Freigericht (Hessen). Auch würde sie gerne ein gemeinsames Projekt mit einem französischen Kollegen organisieren.

Am 1. November findet der « International Day » der Goethe-Universität statt, bei dem Julia die Studierenden umfassend über die Projekte des DFJW informieren wird.

Julia hat sich erfolgreich auf eine Verlängerung ihres Mandats für das Jahr 2017 beworben und wird dürfen gespannt sein, welche tollen Aktionen die engagierte junge Frau in Zukunft noch umsetzen wird!