Am 21. Juni 2021 fand die erste Beiratssitzung in neuer Konstellation statt. Wenngleich eine physische Sitzung mit den neuen Beiratsmitgliedern wünschenswert gewesen wäre, um sich persönlich auszutauschen, so waren die Diskussionen  – trotz Videokonferenz-Format und mit Blick auf eine Wiederaufnahme der Begegnungen zwischen jungen Menschen aus Deutschland, Frankreich und Europa – reichhaltig, dynamisch und konstruktiv.

Neu besetzt wählte der Beirat Iris Nadolny (Deutscher Bundesjugendring) und Maxime Boitieux (CNAJEP) zu seinen Co-Vorsitzenden. Ihre Stellvertreter sind Luca Wernert und Swaroop Rao, die junge Menschen im Beirat vertreten.

Das DFJW wurde ausdrücklich für seinen flexiblen Umgang und seine Reaktionsfähigkeit zur Bewältigung der Corona-Krise gelobt. Die Unterstützung der Partner und das Engagement der Bediensteten wurden hervorgehoben. In einem Kontext, der von den Auswirkungen der Pandemie auf die internationale Jugendarbeit geprägt ist, stand demnach die Vorbereitung zur Wiederaufnahme von Jugendbegegnungen und damit einhergehend der Entwurf zum Aktionsplan 2022 im Zentrum der Diskussionen. Die Bedeutung von politischer Bildungsarbeit und Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen in der Jugendarbeit wurden in diesem Zusammenhang besonders betont. Die Beiratsmitglieder begrüßten zudem die geplante Weiterentwicklung der Strategie „Diversität und Partizipation“. Die Strategie habe in der Corona-Krise an Bedeutung gewonnen, da die Auswirkungen der Pandemie insbesondere junge Menschen mit besonderem Förderbedarf treffen.

Das Mandat dieses Beirats endet im DFJW-Jubiläumsjahr 2023. Die Arbeiten der kommenden drei Jahre werden demnach ein wichtiger Rückenwind für die Wiederaufnahme deutsch-französischer und trilateraler Jugendbegegnungen sein.


 

Der Beirat des DFJW besteht aus deutschen und französischen Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Schul- und Hochschulbildung, der Kultur, der Wirtschaft, der für Jugendfragen zuständigen Ministerien sowie deutsch-französischer Institutionen.